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Zoll Australien: Auf was ist bei der Einreise zu achten?

Mit dem Zoll in Australien ist nicht gut Kirschen essen, wenn es darum geht, bestimmte Lebensmittel, tierische oder pflanzliche Produkte ins Land einzuführen. Das ist auch irgendwo verständlich, wenn man bedenkt, dass Australiens einzigartige Flora & Fauna mit der Einfuhr von fremden Organismen sehr schnell aus dem Gleichgewicht geraten kann. Im Laufe der Zeit hatten diverse internationale Importe verheerende Folgen für die Natur in Down Under. Die Zuckerrohrkröte oder das Kaninchen sind nur zwei Beispiele hierfür. Um die australische Natur sowie den eigenen Geldbeutel zu schonen, lautet hier deshalb die goldene Regel: Alle Lebensmittel, tierische sowie pflanzliche Produkte bleiben am besten direkt zu Hause, dann wird es am Zoll in Australien auch keine Probleme geben!

 

Einreisebestimmungen & Vorschriften

Um am Flughafen keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich lange genug vor Reiseantritt vergewissern, dass sowohl der Reisepass als auch das Visum gültig sind. Beide Anträge können ein paar Wochen dauern und es wäre mehr als ärgerlich, wenn der wohlverdiente Urlaub daran scheitern sollte. Laut der Zoll-Vorschriften können folgende Produkte zoll- und verkaufssteuerfrei nach Australien eingeführt werden:

  • Alkohol: höchstens 2,25 Liter Alkohol (Wein, Bier, Spirituosen)
  • Tabak: 25 Zigaretten oder 25 Gramm Tabakwaren
  • Devisen: 10.000 AUD dürfen nicht überschritten werden
  • Allgemeines: Ein Warenwert von 1.000 AUD darf nicht überschritten werden
 

Einfuhr & Zoll

Die australischen Einfuhrbestimmungen sind klar definiert und sehr streng. Alle Lebensmittel, Pflanzen- und Tierprodukte sind auf der Passagier-Einreisekarte (Incoming Passenger Card [IPC]) anzugeben und werden schließlich von einem Zoll-Beamten am Flughafen untersucht. Bei Verdacht auf eine eventuelle Gefahr für das australische Ökosystem werden die Waren umgehend beschlagnahmt. Sollte man am Flughafen feststellen, dass sich doch noch eine Banane oder ein gekochtes Ei im Handgepäck befindet, dann kann man dies vor Ort in einem Quarantänebehälter entsorgen.

Lieber etwas zu viel als zu wenig auf der IPC deklarieren, da die Strafen bei einem Verstoß gegen die Quarantänebestimmungen extrem hoch ausfallen können (bis zu 66.000 AUD / bis zu 10 Jahre Gefängnis).

Gibt es etwas zu deklarieren, so muss man sich nach der Passkontrolle am Flughafen in den gut gekennzeichneten Zoll-Bereich begeben, wo der Deklarationszettel sowie die mitgebrachten Dinge auf ihre Einfuhrtauglichkeit überprüft werden. Ebenfalls wird es sehr teuer, wenn man sich dabei erwischen lässt, tierische oder pflanzliche Produkte gefährdeter Arten ohne Genehmigung aus Australien auszuführen. Ein solches Verhalten kann im schlimmsten Fall sogar mit einer Gefängnisstrafe geahndet werden. Auch größere Mengen eingeführter Medikamente (Bsp.: Anti-Baby-Pille) sind bei der Ankunft am Zoll in Australien unbedingt anzugeben. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man ein entsprechendes Rezept und ein kurzes Schreiben vom zuständigen Arzt in englischer Sprache mit sich führen. Für Camper ist es sicherlich interessant sein zu wissen, dass sie auf ihren Daunenschlafsack nicht verzichten müssen. Des Weiteren ist zu beachten, dass das Zelt vorm Zusammenpacken ordentlich gereinigt wird, da es beim Zoll in Australien auf Erdrückstände am Zelt-Boden und an den Häringen geprüft wird.

 

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