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Vietnam - Australien: Zwischenstopp am Südchinesischen Meer

Es ist eines der schönsten Länder Asiens. Vietnam beeindruckt nicht nur durch seine atemberaubende Natur und unterschiedliche Klimazonen, sondern auch durch seine besonders vielfältige Kultur. Indische und hinduistische Kultur im Süden, chinesische Einflüsse im Norden. Dazwischen das spezifisch Vietnamesische in den zentralen Provinzen und das so oft sichtbare Erbe der französischen Kolonialzeit. Einfacher und ursprünglicher als in vielen anderen asiatischen Ländern geht es hier zu, doch verwahrlost ist das Land – trotz seiner berüchtigten Geschichte, die nur wenige Jahrzehnte zurückliegt – bei Weitem nicht. Saigon – oder Ho-Chi-Minh-Stadt, wie es heute heißt – und Hanoi versprechen mit ihren Theatern, Kinos, Universitäten, Museen und Baudenkmälern eine aufregende Zeit inmitten der Dynamik asiatischer Metropolen. Der Süden, vor allem aber der relativ unentdeckte Norden laden ein zu faszinierenden Trekkingtouren, zu wunderschönen Inseln, urtümlichen Bergvölkern, tiefgrünem Dschungel, Pagoden und Reisfeldern. Und das Essen – so schwärmen weit gereiste Personen aus aller Welt – sei dank der vielen frischen Kräuter das beste im asiatischen Raum.

 

Unterschiede zu Australien

Wer auf der Suche nach dem urtümlichen Südostasien ist, das einst die „ersten“ Traveller begeistert gen Osten aufbrechen ließ, muss zweifelsohne nach Vietnam reisen. Viel hat sich das Land von dem erhalten, was die Sehnsucht der westlichen Reisenden damals beflügelte: Hängemattenromantik vom Feinsten, eine üppige exotische Vegetation, gastfreundliche Bewohner und fantastisches Essen, das längst die Foodie-Herzen in aller Welt erobert hat. Vietnam ist der perfekte Zwischenstopp für all jene, die vor oder nach ihrem Australienaufenthalt ein paar entspannte Tage in exotischer Kulisse verbringen möchten und eintauchen wollen in eine Kultur, die gerade im Vergleich zur westlichen Lebensweise besonders aufregend ist. Auch das Budget erlaubt eine kleine Verschnaufpause. Das Reisen in Vietnam ist nach wie vor erschwinglich, das Land zählt zu einer der günstigsten Destinationen in Südostasien.

 

Infobox Vietnam

  • Staatsform: Sozialistische Republik
  • Sprache: Vietnamesisch
  • Religion: Buddhisten, Katholiken, Protestanten, diverse synkretistische Religionen
  • Klima: subtropisch (Norden) bis tropisch (Süden)
  • Reisezeit: Hauptsaison: Juli – August / Zwischensaison: Dezember – März / Nachsaison: Apri l– Juni & September – November
  • Währung: Dong (24,5 VND = ca. 1 €)         
  • Visabestimmungen: Seit dem 1.7.2015 ist für deutsche Staatsangehörige eine Einreise für einen Aufenthalt bis maximal 15 Tage visumfrei möglich. Ein Touristenvisum ist vier Wochen lang gültig und muss vor der Einreise bei der vietnamesischen Botschaft in Berlin beantragt werden.
 

Sehenswürdigkeiten

An abwechslungsreichen Sehenswürdigkeiten mangelt es Vietnam wahrhaftig nicht. Startpunkt der meisten Reisen ist sicherlich die aufregende, bunte Hauptstadt Hanoi mit ihren Kolonnen der für Asien so typischen knatternden Mopeds und ihrem mittelalterlichen Straßengewirr. Sich hier zeitweilig zu verlaufen, gehört schon fast zum gepflegten Reiseerlebnis. Im Straßenlabyrinth die Speisen einer die unzähligen Garküchen zu probieren und das hektische Großstadtreiben auf sich wirken zu lassen, ist ein Muss. Fast bekannter als die Hauptstadt selbst ist die berühmte Halong-Bucht im Norden Vietnams. Dank der beeindrucken Karstlandschaften, den Kalksteingipfeln und des umgebenden smaragdgrünen Wassers mit rund 2.000 Inseln drumherum gehört sie zu den absoluten Top-Highlights in Vietnam, wenn nicht sogar in ganz Südostasien. Eine besonders schöne Gelegenheit, sich dem Weltkulturerbe zu nähern, ist eine Bootsfahrt mit Übernachtung. Fernab des touristischen Megatrubels liegt Mai Chau – eine hübsche kleine Stadt unweit von Hanoi, inmitten grüner Reisfelder mit wunderbaren Trekking- und Mountainbikerouten, traditionellen Pfahlhäusern und urtümlichem Marktgeschehen. Weiter südlich am Parfümfluss gelegen begeistert Hue – die alte Stadt der Kaiser. Bewacht von steinernen Elefanten, Beamten und Soldaten haben hier die Kaiser ihren ewigen Schlaf gefunden und trotzen Zitadelle und verbotene Stadt den Wirren der Zeit.

Ganz im Heute angekommen ist hingegen Hoi An, ebenfalls Unesco-Weltkulturerbe. Vietnams kosmopolitischster Hafen beeindruckt neben seiner wunderbaren Altstadt durch viele erstklassige Restaurants, schicke Bars und Cafés, Boutiquen und hochwertige Schneidereien. Die schönsten landschaftlichen Seiten Vietnams zeigen sich in sorgsam gewählten Naturschutzgebieten wie dem Phong Nha-Ke Bang- oder dem Cát Tiên Nationalpark. Auch die spektakulären Tonkinesischen Alpen oder strahlend weiße Strände wie beispielsweise auf der südlichen Insel Phu Quoc sind für Sonnenanbeter und Naturfans ein absolutes Must-See. Keinesfalls versäumen darf man Saigon bzw. Ho-Chi-Minh-Stadt, eine tief vietnamesisch geprägte Stadt, die ähnlich wie Hanoi die gewaltige Dynamik Asiens verkörpert. Gemächlicher geht es bei den südlicheren Nachbarn zu, die inmitten einer der faszinierendsten Flusslandschaften leben: dem Mekong-Delta. Einem Fischernetz gleich breitet sich hier die vietnamesische Lebensader aus und versorgt Reisfelder, kleine Dörfer, Shrimpsfarmen und Orchideengärten mit dem lebenswichtigen Elixier.

 

Top 5 Must-Sees

  • Halong-Bucht
  • Hue
  • Saigon
  • Mekong-Delta
  • Tonkinesischen Alpen
 

Touren & Aktivitäten

Vietnam zeichnet sich durch seine große Nord-Süd-Erstreckung aus. Aufgrund seiner geringen Ost-West-Ausdehnung – an der schmalsten Stelle beträgt diese gerade mal 60 km – ist es aber insgesamt betrachtet ein relativ kleines Land und daher bestens zu bereisen. Gemäß seiner Nord-Süd-Ausrichtung bietet sich eine Rundreise bzw. Durchquerung des Landes von oben nach unten oder entgegengesetzt an. Wie die Glieder einer Perlenkette reihen sich die Hotspots – größtenteils der Küste entlang – aneinander und bilden eine perfekte Reiseroute – beginnend mit Hanoi und der Halong-Bucht im Norden, weiter abwärts über die Kaiserstadt Hue und Da Nang sowie Hoi An bis hinab in den Süden mit der heimlichen Hauptstadt Saigon und dem fantastischen Mekong-Delta. Wer noch weiterreisen möchte, ist von hier aus nur noch einen Katzensprung entfernt von Kambodscha.

Vietnam hat in den letzten Jahren seine Arme weit ausgebreitet für den internationalen Tourismus. Neben den zahlreichen Naturschönheiten und damit verbundenen Trekkingmöglichkeiten, für die Vietnam von Travellern in der ganzen Welt geliebt wird, reihen sich zuhauf neue Freizeit- und Entdeckungsangebote. Wie wäre es beispielsweise mit einer Kajaktour durch die Halong-Bucht, Rafting auf dem Langbian River in Dalat oder einer Fahrradtour rund um beispielsweise Hanoi der Hoi An. Aufregend geht’s auch zu bei einer Erkundung der berüchtigten Tunnelsysteme von Cu Chi, in denen sich die vietnamesischen Partisanen während des Vietnamkrieges versteckt hielten. Wer es lieber ruhiger mag, belegt einen vietnamesischen Kochkurs, besucht die berühmten Wasserpuppenspiele von Hue oder taucht für einen Tag ein in das Leben eines alteingesessenen Famers.

 

Top 5 Aktivitäten

  1. Trekking im Norden Vietnams
  2. Kajakfahren in der Halong-Bucht
  3. Vietnamesischer Kochkurs
  4.  Wasserpuppenspiele
  5. Fahrradtour rund um Hanoi
 

Unterkunft

Vietnams Tourismus nähert sich allmählich den Gegebenheiten in Thailand an, sprich zahlreiche neue Hotels entstehen. Noch aber sind die Preise moderat, die Bandbreite an Unterkünften reicht vom supergünstigen Hostel bis hin zur teuren Luxusvilla. Das mittlere Preissegment ist bis dato noch spärlich abgedeckt, hier lohnt sich eine gründliche Vorabrecherche.

 

Transport

Vietnam verfügt sowohl über mehrere nationale Flughäfen als auch über zwei Bahnstrecken. Die eine führt aus China kommend in den Süden nach Ho-Chi-Minh-Stadt, die zweite von Haiphong über Hanoi nach China. Ausgeklügelter reist man mit Vietnams Bussystem, das alle größeren und kleineren Städte ansteuert. Lohnenswert ist der Erwerb eines Open-Tour-Tickets, mit dem man für wenig Geld das ganze Land mit beliebig vielen Zwischenstopps von Süd nach Nord oder umgekehrt durchqueren kann.

 

Flüge

In Vietnam gibt es drei internationale Flughäfen. Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt sind zwei davon und werden aus dem deutschsprachigen Raum direkt angeflogen. Vietnam Airlines bietet beide Destinationen als Direktflug an, die Lufthansa immerhin noch Ho-Chi-Minh-Stadt. Alternativ gibt es gibt mit Bangkok und Singapur zwei riesige Drehkreuze in der näheren Umgebung, von wo aus Vietnam mehrmals am Tag angesteuert wird. Der Reise nach oder von Australien kommend ist problemlos auf die gleiche Weise möglich.

 

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