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Übersicht der gängigsten Visa zum Reisen & Arbeiten in Australien

In diesem Artikel haben wir eine kurze Übersicht der gängigsten Visa zum Reisen & Arbeiten in Australien erstellt, um unseren Lesern einen schnelleren Durchblick im Visa-Gewirr zu ermöglichen. Die meisten Personen beantragen ein Besuchervisum, um nach Down Under zu reisen. Hierbei fällt die Wahl wiederum häufig auf das eVisitor (651), auf das Besuchervisum (600) oder auf das Working Holiday Visum (417). In den folgenden beiden Abschnitten erhält man eine Übersicht zu die jeweiligen "Lieblings-Visa" der Besucher des 5. Kontinent.

 

Reisende

Für Touristen, Geschäftsleute und Familienangehörige stehen drei Visa zur Auswahl: Die Electronic Travel Authority (601), das eVisitor (651) und das Besuchervisum (600). Mit den ersten beiden elektronisch gespeicherten Aufenthaltsgenehmigungen (601 & 651) darf man während eines Zeitraumes von 12 Monaten mehrfach für bis zu 3 Monate am Stück Australien als Tourist (Urlaubs- und Freizeitunternehmungen) oder Geschäftsperson (Konferenzen, Vertragsabschlüsse, Jobsuche etc.) betreten. Letztere (600) kann bis zu 3, 6 oder 12 Monate am Stück zum Aufenthalt berechtigen und ist darüber hinaus auch für Familienangehörige mit Sponsor geeignet.

Wenn man als Deutscher, Schweizer oder Österreicher nur 3 Monate in Australien bleiben möchte, so ist die Beantragung des eVisitor (651) anstelle der Electronic Travel Authority (601) empfehenswert, da die zugelassenen europäischen Bürger den Antrag für das eVisitor (651) ganz unkompliziert online stellen dürfen. Allerdings muss man sich bei der Bewerbung und bei der Ausstellung des eVisitor (651) außerhalb des roten Kontinents befinden. Beim Vorhandensein von Vorstrafen sollte auch bei kürzeren Besuch von bis zu 3 Monaten das Besuchervisum (600) beantragt werden, da sonst die Einreise nach Australien verweigert werden kann.

Für einen längeren Aufenthalts ist in jedem Fall das Besuchervisum (600) geeignet. Einen unkomplizierten Onlineantrag können Deutsche, Schweizer und Österreicher ebenfalls stellen. Allgemein hat es gegenüber den meisten anderen Aufenthaltsgenehmigungen klare Vorteile: Es gibt keinerlei Beschränkungen bezüglich der Staatsangehörigkeit des Antragstellers, man hat die Wahl zwischen einer 3-, 6- oder 12-monatigen Laufzeit am Stück und man darf die Aufenthaltsgenehmigung sowohl innerhalb als auch außerhalb des roten Kontinents beantragen sowie erhalten. Allerdings muss man sich für eine der vorgegebenen Strömungen entscheiden und hierbei diejenige auswählen, die am besten zur persönlichen Situation passt. Man hat die Wahl zwischen den vier Strömungen Touristen, Geschäftsleute, Familienangehörige mit Sponsor und an organisierten Reisen teilnehmende Chinesen. Darüber hinaus werden freiwillige Arbeiten sowie Arbeiten im Austausch gegen Unterkunft und Verpflegung unter bestimmten Bedingungen akzeptiert.

 

Working Holiday Maker

Als Working Holiday Maker ist man dazu berechtigt, sich für 12 Monate in Australien aufzuhalten, um hier zu arbeiten und zu reisen. Des Weiteren ist diese Arbeitsgenehmigung um ein weiteres Jahr verlängerbar, wenn man während der Laufzeit des ersten WHV für 3 Monate beziehungsweise 88 Tage spezielle Tätigkeiten in bestimmten Regionen des 5. Kontinents ausgeführt hat. Zum Erhalt eines Working Holiday Visum (417) muss man allerdings ein paar Bedingungen erfüllen. Beispielsweise darf man nicht unter 18 Jahre alt sein oder das 31. Lebensjahr vollendet haben. Außerdem muss man einer bestimmten Nationalität angehören (Deutsche gehören dazu - Schweizer und Österreicher leider nicht), sich während der Antragstellung außerhalb des roten Kontinents befinden, mindestens 5.000 AUD besitzen, den Gesundheitsauflagen entsprechen und man darf nicht vorbestraft sein. Nach Aushändigung der Abeitsberechtigung sollte dennoch beachtet werden, dass man maximal 4 Monate beziehungsweise 17 Wochen in Australien studieren und nur bis zu 6 Monate beim selben Arbeitgeber angestellt sein darf.


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