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Rob Bredl: Reptilienspezialist, Dokumentarfilmer & Wildparkbesitzer

Rob BredlRob Bredl, der australische Reptilienspezialist, Dokumentarfilmer und Wildparkbesitzer, dürfte vom Namen her vielleicht nicht jedem sofort ein Begriff sein. Doch sicher haben schon viele Fernsehzuschauer seine Dokumentarfilme und -serien gesehen. Die Doku-Reihen „Killer Instinct“, „Deadley Predators“ und „The Barefoot Bushman“ liefen schon in mehr als 45 Ländern über die Bildschirme und erfreuen sich großer Beliebtheit. In Deutschland zeigte unter anderem der TV-Sender RTL2, der auch Steve Irwins „Crocodile Hunter“ ausstrahlte, die Episoden der Dokumentarreihe „Killer Instinct“. In seinen preisgekrönten Serien möchte Rob Bredl den Zuschauern vor allem das faszinierende Jagdverhalten und den Überlebenskampf gefährlicher Tiere näher bringen.

 

TV-Dokus & Wildparks für den Naturschutz

Mit seinen TV-Dokumentar-Serien sowie seinen Wildparks erhofft sich der australische Naturschützer, einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten zu können. Besonders für die gefährlichen Tiere, vor denen sich viele Menschen fürchten und die deswegen einen schwierigen Stand haben, möchte Rob Bredl Verständnis wecken. Damit verfolgt er das gleiche Ziel, wie einst die australischen Legenden Malcolm Douglas und Crocodile Hunter Steve Irwin. Mit letzterem verbindet Rob Bredl nicht nur seine Tätigkeit als Dokumentarfilmer und Wildparkbesitzer, sondern auch seine Entwicklungsgeschichte zum Naturschützer. Beide Männer wurden schon in der Kindheit stark durch die Arbeit ihrer Väter beeinflusst, die sich dem Umweltschutz widmeten.

 

Der „Barfüßige Buschmann“

Rob Bredl wurde am 18. Juli 1950 in Renmark, im australischen Bundesstaat South Australia geboren. Der Nachname verrät seine österreichische Herkunft. Die Eltern wanderten von Österreich nach Australien ein. Sein Vater Josef, von Beruf Jäger, bekam von den australischen Behörden die Aufgabe als Krokodil-Jäger zugeteilt. Durch diesen Job entwickelte er sich mit der Zeit zum Reptilien-Experten und erkannte die Bedrohung der Tiere. Gemeinsam mit seinen Söhnen Joe und Rob begann er Krokodile zu züchten. Mit den Wildparks „Bredl´s Blue Planet“ und „Barefoot Bushman Wildlife Park“ sowie seinen Dokumentationen setzt Rob Bredl die Arbeit seines Vaters fort. Den Spitznamen „Barfüßiger Buschmann“ (engl.: Barefoot Bushman) erhielt er übrigens, da er sich fast immer ohne Schuhe fortbewegt. Selbst im australischen Outback ist der sympathische Krokodil-Experte meist barfuß unterwegs, wie man in seinen Serien „Killer Instinct“, „The Barefoot Bushman“ und „Deadley Predators“ sehen kann.

 

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