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Norden Western Australia: Wüste, tropische Wälder, Gorges & Co

Der Norden von Western Australia ist ein kontrastreiches und sehr weitläufiges Gebiet. Typisch für den Norden sind rote Wüstenebenen, tropische Regenwälder, erfrischende Gorges und weltweit einzigartige Landschaftsformationen. Bei der idealen Reisezeit handelt es sich um den australischen Winter beziehungsweise um die Trockenzeit, welche von April/ Mai bis Oktober/ November vorherrscht. Während dieser Monate sind die Temperaturen sehr angenehm, die Luftfeuchtigkeit ist gering und es kommt nur selten zu Niederschlägen. Darüber hinaus halten sich zu diesem Zeitraum auch die meisten Touristen im Norden von Western Australia auf. Weiterhin ist es gut zu wissen, dass es wegen des erhöhten Vorkommens an Stechmücken in den regenreichen Monaten vermehrt zu Übertragungen des Ross River Fevers und der Enzephalitis kommt. Aus diesem Grund sollte man sich besonders von Oktober bis Mai gut vor den Stichen der blutsaugenden Moskitos schützen.

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Unternehmungen & Sehenswürdigkeiten

 

Orte

Der Norden von Western Australia kann in die Regionen Pilbara im Süden und Kimberley im Norden untergliedert werden. Das Küstenbild der Pilbara wird von rauen Industriesiedlungen mit ausgezeichneten Angelspots geprägt. Im Landesinneren gibt es hingegen sowohl schöne Naturschutzgebiete mit erfrischenden Süßwasserpools als auch die hierzu im Kontrast stehende Wüste mit ihren kostbaren Ressourcen und roten Sanddünen. Die Highlights der Pilbara sind allerdings die Burrup Peninsula, der Karijini National Park, der heißeste Ort Australiens namens Marble Bar und der extrem abgelegene Rudall River National Park (Karlamilyi National Park). Die Kimberley-Region zieht vor allem wegen ihrer interessanten und abwechslungsreichen Landschaft jedes Jahr tausende von Touristen magisch an. Beispielsweise sind Wasserfälle, Gorges, Süßwasserpools, Süßwasserkrokodile, Kokospalmen und Affenbrotbäume charakteristisch für die Erscheinung des hohen Nordens von Western Australia. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Kimberleys sind die Ortschaft Broome mit dem bekannten Cable Beach, die abenteuerliche Gibb River Road, tropische Naturreservate wie der Tunnel Creek National Park, abgelegene Outback-Siedlungen und der äußerst beeindruckende Purnululu National Park in der Bungle Bungle Range.

 

Geschichte

In der heutigen Region Kimberley sollen schon vor etwa 40.000 Jahren das erste Mal Menschen den Boden betreten haben. Aus diesem Grund findet man im Norden von Western Australia 20.000 bis 40.000 Jahre alte Skulpturen, zeremonielle Plätze der indigenen Bevölkerung, Aborigine-Felsmalereien und -felsgravuren. Die europäische Geschichte dieses naturgeprägten Gebiets ist allerdings jünger als 150 Jahre und hat daher noch nicht allzu viel zu erzählen.

 

Museen, Kultur & Kunst

In den einzelnen Städten wurden Museen errichtet und Aborigines verkaufen im gesamten Norden sehr häufig ihre Malereien oder andere Kunsthandwerke. Jedoch sind für viele Reisende die bis zu 40.000 Jahre alten Felsmalereien und Felseinschnitzungen der Ureinwohner des 5. Kontinents, die man auf der Burrup Peninsula (Pilbara) und entlang der Gibb River Road (Kimberley) bestaunen kann.

 

Shopping & Märkte

Eine ausgiebige Shoppingtour, wie man sie von Großstädten her kennt, ist im Norden von Western Australia eigentlich nicht möglich. In Karratha, Port Hedland, Broome und Kununurra befinden sich allerdings die meisten Geschäfte. Darüber hinaus werden in Port Hedland (jeden ersten Samstag im Monat), in Kununurra (jeden Samstag von April – September) sowie in Broome (jeden Samstag von November – März beziehungsweise jeden Samstag und Sonntag von April – Oktober) bunte Märkte organisiert.

 

Nightlife

In Broome lässt es sich jeden Donnerstag sehr gut feiern und auch samstags sind hier ausgelassene Partys im Zentrum angesagt. Port Hedland verfügt ebenfalls über den ein oder anderen Nachtclub, ist allerdings nicht gerade für ein sonderlich pulsierendes Nachtleben bekannt.

 

Natur & Parks

Im Norden von Western Australia kommt es zu dem Phänomen des Staircase to the Moon, das man von März bis Oktober in Onslow, in Dampier, auf der Point Samson Peninsula, in Port Hedland und in Broome am besten sieht. Weiterhin legen zwischen September und April Schildkröten an den Stränden der Pilbara ihre Eier ab. Von Juli bis September lassen sich sogar Buckelwale vor der Pilbara-Küste blicken. Darüber hinaus blühen bestimmte Gebiete zwischen Juli und September zur Wildblumenzeit wortwörtlich auf. Vor der Küstenlinie befinden sich zudem viele kleine Inseln, die mit dem Boot oder dem Flugzeug erreichbar sind. Bei den wichtigsten Naturschutzgebieten der Pilbara handelt es sich um den Millsteam Chichester National Park, den Karijini National Park und den Rudall River National Park (Karlamilyi National Park). In der Region Kimberley wären die Naturschutzgebiete des ehemaligen Devonian Reefs (Tunnel Creek, Widjana Gorge, Geikie Gorge), der Mitchell River National Park, der Wolfe Creek Crater National Park und der Purnululu National Park hervorzuheben.

 

Strände

Entlang der Pilbara-Küste, am Cape Keraudren und am Cable Beach in Broome lässt es sich sehr gut baden. Von November bis April sollte man die Küstengewässer der Kimberleys jedoch meiden, da zu dieser Zeit die giftigen Würfelquallen hier vermehrt auftreten. Bei Kontakt sollte man sofort Essig oder Benzin auf die betroffenen Stellen geben. Weiterhin wird der Norden auch von Süßwasserkrokodilen und Salzwasserkrokodilen bewohnt, weshalb man sich an bestimmten Orten weder in direkter Ufernähe aufhalten noch ins Wasser gehen sollte. An vielen Stellen wurden Warnschilder aufgestellt, die davon abraten, nahe des Wassers Fische auszunehmen oder zu putzen.

 

Festivals & Events

Besonders in der Trockenzeit finden viele Events und Pferderennen im Norden von Western Australia statt. Wann jedoch welche Veranstaltungen wo organisiert werden, erfährt man in den jeweiligen Beiträgen.

 

Weitere Aktivitäten & Sehenswürdigkeiten

Der Norden ist ideal für lange Road Trips, da die einzelnen Attraktionen oft mehrere hundert Kilometer voneinander entfernt sind. Die bekanntesten Strecken sind der Warlu Way (Exmouth nach Broome), die Gibb River Road (Derby nach Wyndham), die Kalumburu Road (Gibb River Road nach Kalumburu) und die längste Viehstrecke der Welt namens Canning Stock Route (fast 2.000km durch das Gibson Desert, das Great Sandy Desert und das Tanami Desert). Angeln ist eine weitere beliebte Aktivität, da sich in den Gewässern des Nordens jede Menge leckere Fische herumtreiben. Wer die Nase von der ewigen Fahrerei allerdings voll hat, der kann zur Abwechslung einen der vielen Landschaftsflüge in Anspruch nehmen. Solche Flüge sind zwar recht kostspielig, dafür entschädigen sie aber mit einem einmaligen Erlebnis.

 

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Hilfreiche Informationen

 

An- & Weiterreise

Über die beiden asphaltierten Hauptverbindungsstraßen erreicht man die meisten Ziele sehr zügig und einfach. Der North West Coastal Highway verläuft an der Küste zwischen Perth und Port Hedland. Im Landesinneren verbindet der Great Northern Highway alle Orte zwischen Perth, Broome und Wyndham. Vom Northern Territory gelangt man zudem über den befestigten Victoria Highway nach Kununurra. Viele Sehenswürdigkeiten sind jedoch auch über nicht befestigte Schotterpisten zu erreichen. Beispielsweise stellen die unasphaltieren und in der Regel nur für Geländewagen geeignete Gibb River Road, Kalumburu Road, Duncan Road sowie Tanami Road unverzichtbare Verbindungsstraßen dar.

Greyhound legt in Port Hedland, am Sandfire Roadhouse, in Broome, in Derby, in Fitzroy Crossing & Halls Creek sowie in Kununurra einen Halt ein. Darüber hinaus werden vom internationalen Perth Airport die Flughäfen in Paraburdoo, Tom Price, Newman, Onslow, Karratha, Port Hedland, Broome, Derby, Fitzroy Crossing, Halls Creek, Kununurra und Argyle angeflogen. Beim Port Hedland Airport und beim Broome International Airport handelt es sich weiterhin um internationale Flughäfen, die Flugverbindungen nach Broome beziehungsweise nach Port Hedland sowie nach Bali (Denpasar) anbieten. Der Broome International Airport wird ebenfalls von allen australischen Hauptstädten angeflogen und stellt Flüge in die wichtigsten Orte der Kimberleys zur Verfügung.

Da die einzelnen Ortschaften in der Pilbara und in den Kimberleys oft sehr abgelegen sind, sollte man sich vor Aufbruch der Reise sehr gut vorbereiten. Im Gepäck dürfen vor allem Wasser, Benzin, Werkzeug, ein Erste-Hilfe-Set etc. nicht fehlen, denn die notwendige Unterstützung kann teilweise mehrere Stunden entfernt sein. Am besten überprüft man sein Fahrzeug regelmäßig, um eine teure oder gefährliche Überraschung zu vermeiden. Vorsicht ist auch vor den Road Trains mit ihrem extrem langen Bremsweg geboten, deren Breite manchmal bis zur Mitte der entgegenkommenden Fahrspur reicht. Weiterhin spazieren regelmäßig Kühe über die Highways und während der Dämmerung oder zum Sonnenaufgang hüpfen Kängurus gerne vom einen Ende der Straße zum anderen. In der Regenzeit muss man zudem die starken Regenfälle beachten, da hierdurch sogar die Hauptstraßen zeitweise bis zu einer Tiefe von 2m überflutet sein können. Bei Unsicherheit und Fragen steht jedoch Main Roads Western Australia für Auskünfte zur Verfügung. Wenn man sich mit seinem Geländewagen am Strand aufhält, ist es äußert sinnvoll, wenn man sich im Vorhinein über die teilweise stark variierenden Gezeiten informiert, da diese schon so manchen Urlauber sein Fahrzeug gekostet haben.

 

Touristeninformation

Die Pilbara und die Region Kimberley verfügen jeweils über 6 große Touristenbüros, in denen man kostenlose und nützliche Informationen erhält. Zu den entsprechenden Adressen wird in den einzelnen Artikeln eingegangen.

 

Weitere Infos

Seine Vorräte kann man in Karratha, Wickham, Port Hedland, Tom Price, Newman, Broome, Derby und Kununurra am günstigsten aufstocken. Auch Bankangelegenheiten oder andere Besorgen lassen sich in diesen Orten erledigen. In diversen anderen Ortschaften existieren noch weitere Geschäfte, die jedoch meist keine sehr große Auswahl vorzuweisen haben.

 

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