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Motorradtour Australien: Mit dem Bike quer durchs Land

Eine Motorradtour in Australien zu unternehmen ist sicherlich für alle Biker ein Hochgenuss. Endlose Weiten, Zeitlosigkeit und jede Menge Abenteuer prägen dieses Erlebnis, das zweifelsohne nicht für alle Urlauber etwas wäre. Gerade im Outback, wo man teilweise mehrere Stunden keinem einzigen Fahrzeug begegnet, ist es schon ein etwas anderes Gefühl, ganz alleine auf sich gestellt zu sein. Wer hier eine Panne hat, der kann schnell ins Schwitzen geraten, und das nicht nur wegen der Temperaturen. Daher empfiehlt es sich, nur eine Motorradtour durch Australien zu unternehmen, wenn man sich mit Motorrädern etwas auskennt und im Fall der Fälle nicht auf andere angewiesen ist.

 

Motorrad mieten oder kaufen?

Es ist kein Problem, ein zuverlässiges Zweirad in Down Under zu kaufen. Das Angebot is reichhaltig und die Preise sind moderat. Allerdings kennt man die Maschine nicht und kauft gewissermaßen die Katze im Sack. Weiß man mit Motorrädern umzugehen, so sollte eine Motorradtour in Australien aber kein Problem darstellen. Um unnötige Probleme mit der Polizei zu vermeiden und den Trip nicht abbrechen zu müssen, sollte man unbedingt an seinen internationalen Führerschein denken.

Hat man nicht so viel Zeit und möchte sich den Papierkram sparen, so ist es auch kein Problem, sich ein Motorrad in Australien zu mieten. Outbacktaugliche Bikes, wie die Yamaha XT 600E oder die BMW 1150GS, gibt es für rund 70 – 100 AUD pro Tag. Je länger man ein Motorrad anmietet, desto günstiger kommt man weg. So können bestimmte Spezialangebote für Langzeitmieten von Allroundmaschinen sehr rentabel sein, und zudem spart man sich den Stress, den man beim Kauf einer Maschine hat (Bürokratie, Versicherung, Kauf & Verkauf etc.).

 

Tour mit dem eigenen Bike

Das eigene Motorrad nach Australien zu bringen ist nicht gerade die günstigste Variante, da man erstens den teuren Transport und zweitens noch jede Menge andere Dinge (Zoll, Verpackung, Zulassung, Tauglichkeitsuntersuchung) bezahlen muss. Alles in allem sollte man mit mindestens 1.000 – 1.500 Euro rechnen, um die eigene Maschine auf der bevorstehenden Motoradtour fahren zu dürfen. Für diesen Preis kann man in Down Under schon für mehrere Wochen ein fremdes Motorrad ausleihen. Hinzu kommt, dass man sich den ganzen bürokratischen Aufwand erspart, der wiederum sehr viel Vorbereitungszeit in Anspruch nimmt und die geplante Tour erschwert.

Übrigens: Es ist ebenfalls möglich, an organisierten Individual- und Gruppentouren teilzunehmen, die sich beispielsweise um die Routenplanung, die Motorradmiete vor Ort und viele weitere wichtige Dinge kümmern. Hier ist natürlich ein gewisser Aufpreis einzuberechnen, allerdings bleibt auch der organisatorische Aufwand möglichst gering, so dass man sich voll und ganz auf seine wohlverdiente Motorradtour konzentrieren kann.

Da viele gute Strecken in abgelegene Regionen führen und daher oftmals ein Zelt zum Übernachten genutzt wird, sollte man sich vor Beginn der Reise ausführlich über das Thema Camping in Down Under informieren.

 

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