Die bekanntesten Attraktionen der Whitsunday Islands sind die lebhafte Hamilton Island, die luxuriöse Hayman Island und der einzigartige Whitehaven Beach. Einsame Inseln, traumhafte Sandstrände, bunte Korallenriffe, türkisfarbenes Meer und kräftig grüne Pinienwälder prägen das kontrastreiche Bild des äußerst beliebten Segelreviers. Die teils bewohnten, teils unbewohnten Inseln werden zudem von sehr unterschiedlichen Atmosphären geprägt und ziehen jährlich mehrere hunderttausend Besucher an. Darüber hinaus liegen sie nur etwa 10 bis 40 Kilometer östlich von Airlie Beach in der Whitsunday Region an der Subtropical Coast von Queensland.

Inhaltsverzeichnis

Top 10 Highlights & Empfehlungen der Redaktion

Wissenswertes

Im Laufe der Geschichte wurde die ursprünglich von Vulkanen geformte Gebirgskette der heutigen Whitsunday Islands nach der vergangenen Eiszeit durch das Ansteigen des Meeresspiegels vom Festland getrennt. Die Ureinwohner dieses Gebiets gehören den Ngaro People, den Gia Peolpe und dem Juru Clan an. Kapitän James Cook erblickte die Inselwelt Anfang Juni 1770 und durchsegelte die von ihm benannte Whitsunday Passage. Wegen fehlerhafter Zeiterfassung gab er ihr den Namen des Pfingstsonntag (Engl. = Whitsunday), obwohl bereits Ostermontag war. Mit der permanenten Ankunft der ersten Europäer im Jahr 1861 und der Verpachtung der Inseln seit den 1880ern nahm die Anzahl der Aborigines immer weiter ab. Das touristische Interesse an der Region resultiere 1920 in Folge des Baus von Ferienunterkünften und in den 1930ern durch die Errichtung von Naturschutzgebieten. Mit der erheblichen Verbesserung der Infrastruktur nach Airlie Beach, im Jahr 1962, konnten die Whitsunday Islands bis heute zunehmend mehr Besucher verzeichnen.

Die Fauna besteht unter anderem aus Seevögeln mit Brutkolonien (besonders Oktober bis März), Kängurus, Wallabys, Flughunden, Waranen, Delfinen, Schildkröten und Buckelwalen, die von Mai bis September zum Kalben in die geschützten Gewässer der Korallensee ziehen. Vorsicht ist zwischen Oktober und Mai vor den Würfelquallen geboten. Pinien, Eukalyptuswälder, Grasbäume, Mangroven, Orchideen und Hibiskus sind typisch für die Flora. Weiterhin ordnet man die Whitsunday Islands dem tropischen Klima zu. Das Jahresmittel der Lufttemperatur beläuft sich auf 21 °C bis 28 °C und der Wassertemperatur auf 20 °C bis 25 °C. Die ideale Reisezeit ist der trockene und warme Winter mit kühlen Nächten von Mai bis Oktober. Im Sommer (November bis April) sind Hitze, Niederschläge, hohe Luftfeuchtigkeit und Zyklone prägend für das Wetter.

Geografisch gehören die 74 größtenteils unter Naturschutz stehenden Whitsunday Islands der Cumberland Island Group an. Diese Inseln umfassende größte Inselgruppe Australiens erstreckt sich von Bowen im Norden bis zu den Repulse Islands im Süden und ist Teil der weltbekannten Great Barrier Reef World Heritage Area. Das Great Barrier Reef befindet sich etwa 40 Kilometer östlich der Whitsunday Islands und fast 100 Kilometer östlich von Airlie Beach. Zu den National Parks gehören die Whitsunday-, Gloucester-, Molle-, Lindeman- und Repulse Islands sowie die etwas abseits liegende Holbourne Island. Weiterhin werden sie in die vier Gruppen Whitsunday Group (46 Inseln), Lindeman Group (14 Inseln), Molle Group (7 Inseln) und Northern Group (7 Inseln) unterteilt.

Inseln & Sehenswürdigkeiten Whitsunday Islands

Whitsunday Group

Hamilton Island

Die bekannteste aller Whitsunday Islands ist die Hamilton Island (5 km²) mit etwa 1.200 Einwohnern. Sie liegt ungefähr 12 Kilometer von Airlie Beach entfernt und ist die größte der bewohnten Inseln. Familien und Reisende aus aller Welt genießen sowohl das große Angebot als auch den Trubel des stark kommerzialisierten Eilands. Am Catseye Beach, im fast schon verstädterten Nordwestteil von Hamilton Island, befinden sich das größte Resort der Whitsundays, das Marina Village sowie mehrere Hotels, deren Standard bis zu 5 Sternen reicht. Restaurants, Bars, einen Nachtclub, ein allabendliches Unterhaltungsprogramm, die All Saints Chapel für Hochzeiten und zahlreiche Aktivitäten sorgen für jede Menge Abwechslung. Landschaftsflüge, Fahrten mit Kanus oder Kajaks, Frühstück mit Koalas, Kurztrips und Wanderungen wären nur ein paar Beispiele der vielseitigen Unternehmungen.

Dent Island

Besonders begehrt bei Tagesausflügen ist das Great Barrier Reef und der 18-Loch-Golfplatz der benachbarten Dent Island, auf der zudem ein historischer Leuchtturm aus dem Jahr 1879 besucht werden kann. Zu den beliebtesten Wanderwegen, die im Nordwesten von Hamilton Island beginnen, gehören der Pfad zum Resort Lookout (1,7 Kilometer pro Weg in ca. 45 Minuten), der Aufstiegt zum 239 Meter hohen Passage Peak (2,7 Kilometer pro Weg in ca. 1,5h) und die Strecke zum abgelegeneren South East Head (4 Kilometer pro Weg in ca. 2h). Als Fortbewegungsmittel verwendet man übrigens Golfmobile und Shuttlebusse. Weiterhin ist die Insel für die vielen Events bekannt. Jedes Jahr im August findet das große Hamilton Island Race Week Festival mit über 150 Yachten statt. Am letzten Tag wird der traumhafte Whitehaven Beach hierzu für eine große Strandparty umfunktioniert. Andere Veranstaltungen sind der Hilly Half Marathon im Mai, der viertägige Gatorade Clash of the Paddles (ehemals Hamilton Island Cup) im Juni, der Hamilton Island Triathlon im November und das Familienevent Summer Festival von Mitte Dezember bis Mitte Januar.

Hayman & Arkhurst Island

Etwa 25 Kilometer nordöstlich von Airlie Beach und nur circa 30 Kilometer südwestlich der Außenriffe des Great Barrier Reef liegt Hayman Island (4 km²). Besonders beliebt ist die Insel bei Paaren für Hochzeiten oder Hochzeitsreisen. Die Luxusinsel verfügt über ein 5-Sterne-Resort, hochklassige Unterkünfte, Ferienhäuser, ausgezeichnete Restaurants mit fabelhafter Weinauswahl und chice Cocktailbars. Fantastische Spa- und Sportanlagen (Golf, Tennis, Squash etc.), Landschaftsflüge sowie divers Wassersportarten stehen im Angebot. Des Weiteren befinden sich auf den benachbarten Black-, Bird- und Langford Islands einige der besten Schnorchelplätze der Whitsundays. Auf Hayman Island bietet sich die Wanderung zur Blue Pearl Bay (ca. 3 Kilometer) an, wo man schnorcheln, tauchen und Wale beobachten kann. Ansonsten wären der Rundwanderweg (ca. 8 Kilometer) und die Spazierpfade zu tollen Aussichtspunkten empfehlenswert, wie der Whitsunday Passage Lookout (1,5 Kilometer), der Dolphin Point (4 Kilometer) und der Cook Lookout (4 Kilometer). Außerdem hat man bei Ebbe die Möglichkeit, zur Arkhurst Island zu laufen.

Whitsunday Island & Whitehaven Beach

Bei der unbewohnten und zentralen Whitsunday Island (109 km²) handelt es sich um die mit Abstand größte der Whitsunday Islands. Am Hill Inlet befindet sich das Nordende des weltweit bekannten, 6 Kilometer langen Whitehaven Beach, der wohl am meisten fotografierte Strand Australiens. Das Farbspiel des schneeweißen, aus Silizium bestehenden Sandes und des blau schimmernden Wassers ist wirklich umwerfend schön. Die Insel lässt sich besonders gut von den zahlreichen Wanderwegen erkunden, die zu fantastischen Aussichtspunkten führen. Auf dem Tongue Point an der Tongue Bay verläuft der Hill Inlet Lookout Track (1,3 Kilometer mit Rückweg in ca. 40 Minuten) zum berühmten Doppelaussichtspunkt, von dem die meisten Fotos des Whitehaven Beach geschossen werden. Abstecher können von hier zum strahlend weißen Lookout Beach im Hill Inlet (500 Meter mit Rückweg in ca. 20 Minuten) und zum Betty’s Bach am Nordende des Strandes unternommen werden.

Am Südende des Whitehaven Beach führt der Solway Circuit (1,2 Kilometer in ca. 40 Minuten) vom Campingplatz zu einer natürlichen Aussichtsplattform. Von diesem Rundwanderweg gelangt man zudem durch den Wald zur Zeltstelle der Chance Bay (7,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 3 Stunden). Zwischen dem Dugong Beach (Campingplatz) und dem Sawmill Beach (3 Kilometer mit Rückweg in ca. 1 Stunde) kann man im geschützten Cid Harbour (beliebter Ankerplatz) wandern. Am Sawmill Beach geht es steil hinauf zum 438 Meter hohen Whitsunday Peak (5 Kilometer mit Rückweg in ca. 4 Stunden).Vom nördlichsten Strand der Whitsunday Island, dem Cairn Beach, gelangt man über einen anstrengenden und steilen Weg zum lohnenswerten Aussichtspunkt des Whitsunday Cairn (4 Kilometer mit Rückweg in ca. 3 Stunden). Neben den eben erwähnten drei Zeltstellen kann man sein Lager auch am Nari’s Beach, am Joe’s Beach und an der Peter Bay errichten. Die letzten beiden verfügen zudem über gute Stellen zum Schnorcheln. Weitere Zeltplätze wurden am Northern Spit auf der benachbarten Henning Island geschaffen.

Hook Island

Die zweitgrößte der Whitsunday Islands ist die nur gering bevölkerte Hook Island (58 km²), die vor allem von einem naturverbundenen Publikum zum Entspannen aufgesucht wird. Bekannt ist sie für historische Stätten der Aborigines und ihr intaktes Korallenriff im Norden mit erstklassigen Schnorchel- und Tauchstellen. Außerdem gibt es ein Resort mit einfachen Unterkünften, einem Restaurant, einer Bar und einem guten Angebot an Wasseraktivitäten. Das Nara Inlet und das Macona Inlet sind zwei etwa 5 Kilometer lange Fjorde im Süden der Hook Island. Vom Nara Inlet geht es über einen Teil des Ngaro Seal Trail zu einer Aussichtsplattform und zum Höhleneingang der etwa 9.000 Jahre alten Kulturstätte der Ureinwohner (340 Meter mit Rückweg in ca. 20 Minuten). Für Taucher bieten die Manta Ray Bay und die Butterfly Bay ein tolles Erlebnis. Vor allem Maureen’s Cove und Butterfly Bay, aber auch Steens Beach, Curlew Beach, Crayfish Beach sowie Manta Ray Bay wären hingegen zum Schnorcheln auf Hook Island empfehlenswert. Maureen’s Cove, Steens Beach, Curlew Beach und Crayfish Beach verfügen sogar über Buschcampingplätze.

Molle Group

South Molle, Goat & Mid Molle Island

Insgesamt sind 3 der 7 zur Molle Group gehörenden Whitsunday Islands bewohnt. Nur wenige Kilometer vor Shute Harbour liegt South Molle Island (4 km²) mit ihren zahlreichen Buchten und Wildziegen. Besonders Backpacker, Individualreisende und junge Leute von 18 bis 35 Jahren suchen das in der Bauer Bay errichtete Resort im Norden der Insel auf. Ein 9-Loch-Golfplatz, Tennisplätze und Wasseraktivitäten (Kanu, Kajak, Wasserski, angeln etc.) sorgen für Abwechslung. Direkt hinter dem Resort beginnen einige Wanderungen zu tollen Aussichtspunkten. Beispielsweise kann man den 194 Meter hohen Mount Jeffreys (5,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 3 Stunden), den 154 Meter hohen Spion Kop (4 Kilometer mit Rückweg in ca. 2 Stunden), den Balancing Rock (1,6 Kilometer mit Rückweg in ca. 1 Stunde) und den Lamond Hill (3,6 Kilometer mit Rückweg in ca. 2 Stunden) besteigen. Außerdem führen auf South Molle Island Wege zu Campingplätzen im Süden an der Sandy Bay (7,8 Kilometer in ca. 4 Stunden) und im Norden an der Paddle Bay (3,8 Kilometer mit Rückweg in ca. 2 Stunden). Besonders in der Sandy Bay lässt es sich super schnorcheln und im Frühling ist die Laichzeit der Korallen eine Attraktion. Bei Ebbe sind übrigens Goat- und Mid Molle Island zu Fuß erreichbar.

Daydream Island

Für eine sehr große Auswahl an Unternehmungen ist bei Familien, Paaren und Unternehmungsfreudigen die schöne Daydream Island (0,5 km²) mit ihren zwei Resorts bekannt. Mit nur 5 Kilometer Entfernung ist sie dem Festland am nächsten. Das südliche Resort wird vor allem von Tagesbesuchern genutzt und verfügt über ein Aquarium. Für Übernachtungsgäste eignet sich hingegen die nördliche Anlage mit tollem Spa und Hochzeitskapelle. Beide Anlagen besitzen Restaurants, Bars und bieten mehrere Aktivitäten an. Segeln, Tauchen, Schnorcheln, Fallschirmspringen, Jetski fahren, Kajaktouren, Volleyball, Tennis, Badminton, Minigolf, Kinobesuche und weitere Betätigungen stehen zur Auswahl. Daydream Island besitzt zudem drei tolle Sandstrände zum Sonnenbaden, Schwimmen und Angeln. Weiterhin sind die Lovers‘ Cove und der Sunlovers Beach ideal, um die Korallengärten zu erkunden.

Long, North Molle, Planton, Denman & Tancred Island

Im Süden der Molle Group der Whitsunday Islands und sehr nah am Festland ist die Long Island (3,6 km²) für die wunderschönen Sandstrände der Happy Bay, Palm Bay und Sandy Bay bekannt. Gleich drei Resorts haben sich hier einen Standort verschafft, in denen man einfache, ökologische sowie luxuriöse Unterkünfte findet. Natürlich verfügen die drei Anlagen über Restaurant, Bars und ein gutes Angebot an Unternehmungen (Kanu, Kajak, Wasserski etc.). Regenwälder, Korallenriffe und mehrere Wanderwege zu tollen Aussichtspunkten sind die Highlights von Long Island. Von der Happy Bay kann man einen Rundwanderweg um die Insel unternehmen (3,5 Kilometer mit Rückweg in ca. 1,5 Stunden) oder zur Palm Bay (1,5 Kilometer mit Rückweg in ca. 30 Minuten), zur Pandanus Bay (1,5 Kilometer mit Rückweg in ca. 1 Stunde), zum Humpy Point (1,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 30 Minuten) und zum Campingplatz an der Sandy Bay (8,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 4 Stunden) wandern. Ebenfalls führen Wege von der Palm Bay zur Pandanus Bay (900 Meter), zum Humpy Point (2,6 Kilometer mit Rückweg in ca. 1 Stunde) und zur Sandy Bay (5,8 Kilometer mit Rückweg in ca. 3 Stunden). Für ein unvergessliches Campingerlebnis in der Natur wären North Molle- (Cockatoo Beach), Planton-, Denman- und Tancred Island zu empfehlen.

Lindeman Group

Vor allem Familien und Paare loben die schöne Lindeman Island (6,5 km²). Das Resort kann mit Restaurants, Bars, einem abendlichen Programm und mehreren Aktivitäten, wie Golfen, Tauchen und Angeln dienen. Darüber hinaus beginnen an der Hotelanlage mehrere Wanderwege. Für herrliche Panoramaaussichten sollte man auf den 212 Meter hohen Mount Oldfield steigen (7,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 3,5 Stunden). Weitere Pfade führen zum einsamen und vogelreichen Coconut Beach (5,4 Kilometer mit Rückweg in ca. 2 Stunden), zum Campingplatz am Boat Port (5,4 Kilometer mit Rückweg in ca. 3 Stunden) und zum Plantation Beach (4,2 Kilometer mit Rückweg in ca. 2,5 Stunden). Zwischen dem Coconut Beach und Boat Port verläuft ebenfalls ein lohnenswerter Rundweg (6,5 Kilometer in ca. 3 Stunden). Ein absolutes Highlight der Lindeman Island ist der Gab Beach (5,4 Kilometer mit Rückweg in ca. 2 bis 3 Stunden), wo man schnorcheln, Austern sammeln und in den Mangroven wachsende Orchideen bewundern kann. Auf der unbewohnten Seaforth Island lässt es sich gut angeln oder zwischen dem Orchid Beach und dem Esme Beach (1 Kilometer mit Rückweg in ca. 45 Minuten) wandern. Gegen November blühen Orchideen am Felsstrand der ebenfalls unbewohnten Thomas Island, an deren Naked Lady Beach man baden, angeln und campen kann. Außerdem bietet sich der Zeltplatz an der Neck Bay auf der Shaw Island zum Wandern und Relaxen an.

Northern Group

Die Highlights der Northern Group der Whitsundays befinden sich im Gloucester Island National Park. Deutlich weniger Personen suchen die ruhigen Campingplätze der von Felswallabys bewohnten Gloucester Island (Bona Bay am langen Sandstrand und East Side Bay an einer saisonalen Süßwasserlagune), im Westen der Saddleback- und am Strand im Südwesten der Armit Island auf. Diese Orte eignen sich besonders zum Angeln und Entspannen an den einsamen Stränden.

Aktivitäten

Zu den beliebtesten Aktivitäten der Whitsunday Islands gehören segeln, tauchen, schnorcheln, angeln sowie Kajak, Kanu oder Boot fahren und Landschaftsflüge. Die besten Plätze zum Entdecken der Unterwasserwelten sind die nördlichen Buchten der Hook-, Black-, Langford-, Border- und Hayman Islands. Beim Bootfahren sollte man unbedingt beachten, dass es bestimmte Regeln und 7 Zonen im Great Barrier Reef gibt, in denen gewisse Tätigkeiten erlaubt oder untersagt sind. Beispielsweise darf man nicht überall mit Motorbooten fahren und nicht im grünen Bereich angeln. Interessante Fakten über die Umweltzonen, die besten Sehenswürdigkeiten und wertvolle Tipps zum Buchen einer unvergesslichen Segeltour findet man im Beitrag Great Barrier Reef. An Land bieten sich die vielen Wanderwege auf den Inseln an, welche durch Wasserstraßen miteinander verbunden werden. Besonders beliebt ist der Ngaro Sea Trail Great Walk, eine Mischung aus See- und Wanderwegen. Hier erwarten einen historische Stätten der Aborigines, tolle Aussichtspunkte und einmalige Landschaften der South Molle-, Whitsunday- und Hook Islands. Eine Übersicht aller Whitsunday Islands, Campingplätze, Ankerstellen und Einrichtungen erhält man auf dieser Karte.

Übernachtung

Es gibt drei Übernachtungsmöglichkeiten auf den Whitsunday Islands. An Land hat man die Wahl zwischen Resorts für verschiedene Ansprüche und Busch-Campingplätzen für Selbstversorger. Bei vielen der Segeltouren übernachtet man direkt an Board, wo man behutsam vom leichten Wellengang in den Schlaf geschaukelt wird. Hotelanlagen befinden sich auf Hayman-, Hamilton-, Hook-, Long-, Daydream-, Lindeman- und South Molle Island. Um auf einem der insgesamt fast 30 Campingplätze zu nächtigen, muss man im Voraus eine Genehmigung (Permit) mit Platzreservierung erwerben. Diese ist online, telefonisch (13 74 68) oder in bestimmten Buchungsbüros (z.B. Touristeninformationen) erhältlich. Weiterhin gibt auf den unbewohnten Inseln kein Trinkwasser, es sind keine offenen Feuer erlaubt und der Handyempfang ist oftmals schlecht. Allerdings lohnt sich die Mitnahme einer Angel, da man an vielen Orten fischen darf. Mit Ausnahme der Zeltplätze auf der South Repulse Island und am Grimston Point auf dem Festland werden alle geeigneten Stellen im Abschnitt zur jeweiligen Insel aufgeführt (siehe oben).

Hilfreiche Infos zu den Whitsunday Islands

An- & Weiterreise

Airlie Beach ist der Ausgangspunkt zu den Whitsunday Islands. Der kleine Ort liegt etwa 25 Kilometer südwestlich von Proserpine und ist mit dem Auto über den Bruce Highway erreichbar. Cairns befindet sich ungefähr 625 Kilometer nördlich und Brisbane 1.120 Kilometer südlich.

Mit den Langstreckenbussen von Greyhound gelangt man von Cairns oder Brisbane direkt nach Airlie Beach. Der Zug Spirit of Queensland (Queensland Rail) verbindet ebenfalls Brisbane mit Cairns und hält in Proserpine an, wo die öffentlichen Busse von Whitsunday Transit (Webseite) und Taxis (13 10 08) in den kleinen Urlaubsort genutzt werden können.

Die eigentliche Anreise zu den Inseln erfolgt meist mit Fähren, Wassertaxis, Linienflügen, Lufttaxis oder mit gemieteten Wasserfahrzeugen (Segelboote, mit oder ohne Crew, Kanus, Kajaks etc.).

Jeden Tag brechen mehrere hundert kommerzielle Touranbieter und private Wasserfahrzeuge von der Coral Sea Marina in Airlie Beach und Shute Harbour zu den traumhaften Whitsunday Islands auf. Passagierfähren (Autos sind auf den Inseln nicht zulässig) von Cruise Whitsundays verbinden die Abel Point Marina in Airlie Beach mit der Hamilton Island und der Daydream Island. Außerdem steht ein Boottransfer zu mehreren Stränden und Zeltplätzen der Whitsunday Group und Molle Group zur Verfügung. Die Fahrzeit beträgt je nach Entfernung zwischen 20 und 90 Minuten.

Mehrere Airlines stellen regelmäßige nationale Fluganschlüsse zum Whitsunday Coast Airport südlich von Proserpine und zum Great Barrier Reef Airport/Hamilton Island Airport her. In Airlie Beach steht der kleine Whitsunday Airport zur Verfügung. Darüber hinaus verfügen die Hayman-, Hook-, Long-, South Molle-, Daydream- und Lindeman Islands über Landebahnen mit lokalen Anbindungen. Zwischen den einzelnen Flughäfen operieren mehrere Fluganbieter, die sowohl für den Passagiertransport als auch für Landschaftsflüge mit Wasserflugzeugen und Hubschraubern in der gesamten Region zuständig sind.

Touristeninformation

Beim großen Whitsundays Visitor Information Centre in Hamilton Plains (12505 Bruce Highway), nördlich von Proserpine, handelt es sich um die Haupt-Touristeninformation für die Region. Entlang der Shute Harbour Road in der Ortsmitte von Airlie Beach findet man zudem zahlreichen Agenturen und Tourenanbieter, die Reisende ebenfalls kostenlos mit Informationen versorgen.

Weitere Informationen

Die mit Resorts versehenen Inseln der Whitsundays besitzen maximal kleine Shops, in denen man beispielsweise Sonnencreme, Souvenirs, Snacks und Getränke erhält. Alles Notwendige sollte man daher im Vorfeld in Proserpine oder Airlie Beach besorgen.

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