Rainbow Valley, Stuarts Well, Henbury, Chambers Pillar, Erldunda, Kulgera und Finke befinden sich südlich von Alice Springs, in der Region Central Australia, nahe der kargen Simpson Desert. Wer von Coober Pedy nach Alice Springs unterwegs ist oder von Alice Springs in Richtung Süden fährt, der kann hier die mehr oder weniger auf dem Weg liegenden Sehenswürdigkeiten besichtigen oder einfach einen kleinen Stopp einlegen, um einen guten Eindruck von der typischen Landschaft des Bundesstaates Northern Territory erhalten.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten Rainbow Valley & Co

Der den Arrente Aborigines heilige Rainbow Valley Conservation Park liegt knapp 80 Kilometer südlich von Alice Springs. Zu erreichen ist er über den Stuart Highway sowie über den von dort abgehenden, 24 Kilometer östlich verlaufenden 4WD-Track. Die Besonderheit im Rainbow Valley sind zweifelsohne die markanten Felsformationen, die je nach Sonnenstand in unterschiedlichen Farbtönen (von cremig gelb bis tief rot) erscheinen. Aber auch der kleine Salzwassersee trägt etwas zur eindrucksvollen Gesamtatmosphäre dieses Ortes bei. Zur körperlichen Betätigung und gründlichen Erkundung der Landschaft eignet sich der circa 2-stündige Mushroom Rock Nature Trail. Wer lediglich den an einen Pilz erinnernden Mushroom Rock anschauen möchte, der benötigt für seine Wanderung nicht mehr als 40 Minuten. Übernachten kann man an dem hier vorhandenen Busch-Campingplatz mit Feuerstelle und Toilette.

Das circa 90 Kilometer südlich von Alice Springs am Stuart Highway liegende Stuarts Well besteht aus einem Roadhouse (Jim’s Place), einem Caravan Park und dem bekannten Camel-Park Camels Australia, der sowohl geführte Kurzausflüge als auch Ganztages-Touren mit dem Kamel ins angrenzende Outback anbietet. Jim’s Place wird übrigens von Jim Cotterill geleitet, der gemeinsam mit seinem Vater den naheliegenden Kings Canyon touristisch erschloss.

Ungefähr 40 Kilometer südlich von Stuarts Well hat man die Möglichkeit, vom Stuart Highway auf die zum Kings Canyon führende Ernest Giles Road abzubiegen und sich nach ca. 10 Kilometern in westlicher Richtung das Henbury Meteorites Conservation Reserve anzuschauen. Hier gibt es 12 Krater zu besichtigen, die vor rund 4700 Jahren durch einen Meteroiteneinschlag entstanden. Auf einem Wanderweg kann man den mit einem Durchmesser von 180 Metern und einer Tiefe von 15 Metern großen Krater genauer erforschen. Ein fast 50 Kilogramm schwerer Teil des Meteoriten ist übrigens im Museum of Central Australia (Webseite) in Alice Springs zu begutachten. Das Übernachten beim Henbury Krater ist im nahegelegenen Buschcamp möglich.

Circa 160 Kilometer südlich von Alice Springs befindet sich die nur mit einem Allradfahrzeug über die Old South Road zu erreichende Chambers Pillar. Die Entstehung der 50 Meter hohen Sandsteinsäule dauerte ganze 350 Millionen Jahre und wurde durch die von Wind und Regen verursachte Erosion geformt. Der australische Forscher John McDouall Stuart entdeckte 1860 die bizarre Feldformation. Heutzutage findet man einige Namen von diversen Besuchern in den weichen Sandstein eingeritzt. Wer sich dazu entscheidet, eine Nacht nahe der Chambers Pillar zu verweilen, der kann dies im hier errichteten Bushcamp tun.

Erldunda (ca. 25 Einwohner) liegt genau an der Kreuzung Stuart Highway/Lasseter Highway und wird somit von jedem passiert, der auf diesem Wege den Uluru-Kata Tjuta National Park mit dem weltbekannten Ayers Rock (Uluru) und den benachbarten Olgas (Kata Tjuta) besichtigen möchte. Einige Touristen nächtigen am Erldunda Roadhouse, da die hier angebotenen Übernachtungsoptionen (Caravan Park, Motel und Backpacker-Hostel) etwas günstiger sind, als die des Ayers Rock Resort in der Ortschaft Yulara.

Ausgangspunkte zur Simpson Desert

Des Weiteren wäre noch das nahe der Grenze des Northern Territory und South Australia gelegene Kulgera aufzuführen. Wer auf dem Stuart Highway Australien durchquert und somit den Bundesstaat wechselt, wird vermutliche am Kulgera Roadhouse einen Stopp einlegen, um seinen Tank zu füllen oder zu pausieren. Zudem stellt Kulgera den Ausgangspunkt nach Finke sowie für 4WD-Touren in die angrenzende Simpson Desert dar.

230 Kilometer südlich von Alice Springs trifft man die Aborigine Gemeinde Finke (ca. 200 Einwohner.). Der Outback-Ort war früher einmal recht belebt, da der alte Ghan hier regelmäßig einen Stopp einlegte. Nach Finke beziehungsweise von Finke weg gibt es 3 Straßen: 1. Die Old South Road von/nach Alice Springs (ca. 230 Kilometer) 2. Die nach Westen führende Goyder Stock Route (ca. 150 Kilometer), welche am Stuart Highway (Kulgera) endet. 3. Der abenteuerliche Old Andalo Track, der mitten durch die Wüste nach Alice Springs verläuft (ca. 441 Kilometer). Fährt man von Finke via 4WD-Track in den Süd-Osten, so gelangt man zum Witjira National Park, der direkt an das Simpson Desert Regional Reserve angrenzt. Südlich der Simpson Desert befindet sich der 17 Metern unter dem Meeresspiegel liegende Lake Eyre, Australiens größter See und zugleich tiefster Punkt.

Eine weitere Option besteht darin, gut vorbereitet mit einem Allradfahrzeug die Simpson Desert zu erkunden. Die 4. größte Wüste Australiens erstreckt sich über eine Fläche von 176.500 km² und deckt somit 2,3 % der Gesamtfläche des roten Kontinents ab. Zudem verteilen sich bestimmte Areale der Simpson Desert gleich auf 3 Bundesstaaten (Northern Territory, South Australia und Queensland). In der Simpson-Wüste existieren die weltweit längsten parallel verlaufenden Sanddünen, welche im Osten eine Höhe von bis zu 40 Meter erreichen. Die wohl bekannteste Düne der Simpson Desert ist mit etwas über 40 Meter Höhe die sogenannte ‚Big Red‘, welche sich 35 Kilometer westlich von Birdsville befindet. Die beste Zeit zum Besuch der Simpson Desert ist von April bis Oktober, da hier die Temperaturen deutlich erträglicher sind als im bis zu 50°C heißen Sommermonaten.

Hilfreiche Informationen

An- & Weiterreise

Per Auto ist der Hauptausgangspunkt nach Rainbow Valley, Stuarts Well, Henbury, Chambers Pillar, Erldunda, Kulgera und Finke beziehungsweise in die Simpson Desert in der Regel Alice Springs. Wer von Süden, also von Port Augusta, Richtung Norden fährt, der passiert zuerst Coober Pedy, wo die restliche Route gründlich vorbereitet werden kann. Genauere Informationen bezüglich der An- und Weiterreise nach/von Rainbow Valley, Stuarts Well, Henbury, Chambers Pillar, Finke, Erldunda und Kulgera erhält man unter den entsprechenden Abschnitten zu den Ortschaften. Das Bus-Unternehmen Greyhound und der Zug The Ghan halten in Alice Springs an. Beim nächsten Flughafen handelt es sich um den Alice Springs Airport.

Touristeninformation

Im Alice Springs Visitor Information Centre (41 Todd Mall) kann man sich umfassend über die Straßenkonditionen, die Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Regionen und die Unterkunft-Optionen informieren. Für Reisende aus dem Süden steht das Coober Pedy Visitor Information Centre (Hutchison Street) zur Verfügung.

Weitere Infos über Rainbow Valley & Co

Bankfilialen, Supermärkte, Tankstellen und andere essenzielle Geschäfte sind in Alice Springs ausreichend vorhanden. Außerdem ist es möglich, seinen Tank in Stuarts Well, Erldunda, Kulgera und Finke aufzufüllen. Wer aus South Australia kommt, der wird vermutlich in Port Augusta und Coober Pedy haltmachen, um zu tanken, seine Vorräte aufzustocken und sich ein paar Informationen über die Strecke einzuholen.

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights

Rainbow Valley & Co Bildergalerie

In unserer einzigartigen Rainbow Valley & Co – Bildergalerie finden Sie zahlreiche Motive. Gewinnen Sie authentische Eindrücke und genießen Sie ein Stück Australien von zu Hause aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

Erste Eindrücke im Video

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