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Kosten & Rücklagen für Schüler, Studenten & Azubis

Die richtigen Informationen bezüglich des Themas Kosten & Rücklagen sind für Schüler, Studenten & Azubis sehr wichtig, die in Australien studieren und lernen möchten. Als erstes sollte man wissen, dass alle internationalen Schüler, Studenten & Azubis gewisse Rücklagen und Einkünfte besitzen müssen, um in Australien überhaupt Lehrgänge oder Kurse besuchen zu können. Genaue Zahlen und Erläuterungen zu diesem Thema findet man in diesem Artikel.

 

Bin ich verpflichtet gewisse Rücklagen zu besitzen?

Ja, Studenten sind schon seit längerem dazu verpflichtet, gewisse Rücklagen oder Einkünfte nachzuweisen. Die Regierung möchte hierdurch sicherstellen, dass sich die Schüler, Studenten und Azubis in Australien ausreichend versorgen können und somit immer genügend Zeit besitzen, an ihren Lehrgängen und Kursen teilzunehmen. Schüler, Studenten und Azubis, die ihren Visum-Antrag nach dem 1. Januar 2010 stellen oder gestellt haben, müssen jährlich über 18.000 AUD verfügen, um die Lebenshaltungskosten für sich abdecken zu können (zuvor waren es nur 12.000 AUD pro Jahr). Weiterhin muss man genügend Geld für ein Rückflugticket sowie für die Kurs-, Schul- oder Studiengebühren besitzen.

Sollten sich Familienmitglieder zusammen mit dem Visum-Berechtigten in Australien aufhalten, so benötigen diese ebenfalls genügend Rücklagen für ein Rückflugticket. Nimmt man sein Kind mit nach Australien, so muss man weiterhin mindestens 8.000 AUD pro Jahr und Kind zur Deckung der Schulkosten besitzen. Zusätzlich fallen weitere 3.600 AUD pro Jahr an Lebenshaltungskosten für das erste Kind sowie 2.700 AUD für jedes weitere Kind an. Lebt der Partner mit dem Visum-Berechtigten zusammen in Australien, so muss dieser zur Haltung der Lebenskosten jährlich über 6.300 AUD verfügen.

 

Inwiefern muss ich meine Rücklagen offen legen?

Beamte des Department of Home Affairs bearbeiten die Visum-Anträge und können hierbei überprüfen, ob den Schülern, Studenten oder Azubis genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Von den Beamten werden bestimmte Dinge überprüft, wie eine entsprechende Darstellung über bisherige und zukünftige finanzielle Verhältnisse, die bisherigen Angestelltenverhältnisse des Antragstellers oder von der Person/ Quelle, die den Antragsteller finanziell unterstützt. Sollte die DIAC der Meinung sein, dass sich der Antragsteller mit den angegebenen Mitteln nicht ausreichend versorgen kann, so müssen weitere Zeugnisse angefordert werden, mit denen man seine Liquidität nachweist. Wird die Zahlungsfähigkeit als nicht zureichend anerkannt, so folgt dementsprechend auch eine Ablehnung des Visum-Antrags.


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