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Kambodscha - Australien: Stopover im Königreich der Tempel

Einen Katzensprung von Thailand entfernt befindet sich das kleinere Königreich Kambodscha, das eingebettet zwischen Laos, Vietnam und Thailand malerisch am Golf von Thailand liegt. Beschaulicher und weniger aufgeregt geht es hier zu – doch auch hierhin zieht es seit den 1990er-Jahren Traveller in Scharen. Grund ist eine der grandiosesten baulichen Schönheiten der Welt – Angkor mit seinem bekanntesten Bauwerk Angkor Wat. Die historische Stätte birgt die größte Ansammlung sakraler Bauwerke weltweit und zählt zu Recht seit 1992 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Doch auch darüber hinaus hat Kambodscha einiges zu bieten: Quirlige Orte wie Siam Reap oder die Hauptstadt Phnom Penh beeindrucken mit ihrer Mischung aus Chaos und Authentizität; Mopeds, endlos viele Marktstände und Garküchen prägen ebenso das Straßenbild wie safrangelb gekleidete Mönche, die mit stoischer Hingabe ihren buddhistischen Glauben praktizieren. Pagoden säumen paradiesische Landschaftsstriche rund um die gewaltige Lebensader des Mekong im eher dörflich geprägten übrigen Land, während im Süden sagenhafte Strände locken, die an das Thailand vor 30 Jahren erinnern.

 

Unterschiede zu Australien

Wie auch bei Thailand könnten die Unterschiede zwischen Kambodscha und Australien auffälliger nicht sein: Angefangen von der Größe des Landes und den klimatischen Bedingungen über das deutlich geringere Tagesbudget hin zu den hygienischen Standards, die in Australien weitaus höher sind, äußert sich die Verschiedenartigkeit auf vielen Ebenen. Auch für Kambodscha gilt: Will man das Land verstehen, muss man sich mit seiner (Haupt-)Religion befassen. Der Buddhismus prägt nicht nur sichtbar in Form von Bauwerken, Buddha-Statuen und Mönchen das Bild des Landes, sondern beeinflusst die Mentalität einer ganzen Nation. Die Khmer sind ein beeindruckendes Volk, die in den Jahren der Herrschaft der Roten Khmer unmenschlich viel Leid ertragen mussten. Die Gräuel des Regimes haben tiefe Narben bei der Bevölkerung hinterlassen, die sich trotz allem ihren Optimismus und ihr berühmtes Lächeln – das Sourire Khmer – bewahrt hat.

 

Infobox Kambodscha

  • Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
  • Sprache: Khmer
  • Hauptstadt: Phnom Penh
  • Religion: Buddhisten (Theravada) 97 %, Muslime 2 %, Sonstige 1 %
  • Klima: tropisch, vom Monsun geprägt
  • Reisezeit: Hauptsaison: November – März / Zwischensaison: Juli – August / Nebensaison: April – Juni, September − Oktober)
  • Währung: Riel (5.000 R = ca. 1 €)
  • Tagesbudget: günstig = 15–20 €, mittel = 40–125 €, teuer = ab 125 €
 

Sehenswürdigkeiten

Angkor und hier vor allem das bekannteste Bauwerk Angkor Wat sind das Must-See jeder Reise nach Kambodscha. Die berühmten Tempel sind das Relikt des mächtigen Khmer-Reiches, das einst weite Teile von Laos, Vietnam und Thailand umfasste. Angkor Wat ist für den südostasiatischen Raum absolut einzigartig und unbedingt sehenswert. Inspirierend ist ein Besuch der nächstgelegenen Stadt Siem Reap, die neben Phnom Penh die zweite aufregende Metropole des Landes darstellt. Während Siam Reap hauptsächlich durch sein buntes Treiben und eine lebendige Gastro- und Unterhaltungsszene beeindruckt, überzeugt die geschäftige Flussstadt Phnom Penh außerdem mit einigen denkwürdigen Bauwerken wie beispielsweise dem Königspalast. Wer das „wahre Kambodscha“ erleben mag, muss raus in die Natur und die umliegenden Dörfer. Tiefgrüne Reisfelder und das fruchtbare Land um den Mekong lassen die idyllischere Seite des Landes aufscheinen. Im Herzen des Königreichs bietet zudem der größte Binnensee Südostasiens – der Tonle Sap – Gelegenheit zu abenteuerlichen Bootsfahrten. Sonnenhungrige zieht es in den Süden, wo Sihanoukville, Kampot und Krep sowie mehrere vorgelagerte Inseln mit Traumstränden aufwarten.

 

Top 5 Must-Sees

  • Angkor
  • Phnom Penh
  • Siam Reap
  • Tonle Sap
  • Kampot
 

Touren & Aktivitäten

Auch wenn Sie Kambodscha nur als Transitland nutzen, um die berühmten Tempel zu besichtigen, sollte ihre Reiseroute doch zumindest Phnom Penh nicht aussparen und vielleicht mehr als eine Übernachtung in Siam Reap einplanen. Wer länger bleiben mag, kann problemlos Strandtage im Süden oder weitere Abstecher zu den Naturschönheiten im Landesinneren unterbringen.

Ob ungewöhnliche Touren durch Angkor oder gar ein Hubschrauberrundflug, um die Bauwerke von oben in ihrer ganzen Opulenz zu überblicken – Kambodscha hat einige überraschende Aktivitäten im Gepäck. Wie wäre es mit einem kulinarischen Streifzug durch Siam Reaps Märkte oder mit einem Kochkurs, bei dem sie unter Anleitung die Geheimnisse der Khmer-Küche erfahren? Wer’s gerne etwas naturreicher mag, entscheidet sich für eine der spannenden Bootstouren auf dem Tonle Sap oder spürt die Eintracht von Geist und Natur bei einem morgendlichen Gebetsritual buddhistischer Mönche. Aktuell immer beliebter: Fahrradtouren. Erkunden Sie zum Beispiel von Phnom Penh aus mit einem persönlichen Guide die abwechslungsreiche Landschaft und genießen Sie einzigartige Augenblicke.

 

Top 5 Aktivitäten

  1. Fahrradtour ab Phnom Penh
  2. Kochkurs
  3. Bootsfahrt auf dem Tonle Sap
  4. Besuch eines morgendlichen Gebetsrituals
  5. Marktbesuch mit persönlichem Guide
 

Unterkunft

Obgleich das touristische Angebot nicht mit dem Thailands verglichen werden kann, sind Kambodschas Unterkunftsmöglichkeiten sehr gut. Es gibt wohl kaum einen Ort, in dem nicht mindestens ein oder zwei Hotels oder Guest Houses einladen. Luxushotels sind hingegen nur in den Metropolen Phnom Penh, Siam Reap sowie in Sihanoukville zu finden. Eine schöne Gelegenheit, Land und Menschen näherzukommen, sind sogenannte Homestays – Unterkünfte mit Familienanschluss.

 

Transport

Die wohl bequemste Art, längere Strecken in Kambodscha zu bewältigen, sind Busfahrten. Mittlerweile gibt es zwischen den meisten Provinzhauptstädten regelmäßige Verbindungen in klimatisierten Reisebussen. Die Strecke Phnom Penh – Siam Reap lässt sich darüber hinaus auch problemlos per Schnellboot meistern. Regelmäßige Inlandsflüge gibt es nur zwischen Siem Reap und Phnom Penh. Gebräuchlichste Fortbewegungsmittel in den Städten sind Mopeds sowie Cyclos – Phnom Penhs Version der Fahrradrikscha.

 

Flüge

Kambodscha besitzt zwei große Flughäfen – Siam Reap (Angkor) und Phnom Penh. Zurzeit gibt es noch keine Direktflüge von Europa aus. Der entspannteste Weg führt daher über Bangkok, von wo aus die beiden kambodschanischen Stätten täglich angeflogen werden. Andere Gabelflugmöglichkeiten führen über Malaysia (Kuala Lumpur), Singapur oder Taipeh. Gleiches gilt für alle Reisenden, die von Australien nach Kambodscha streben. Auch hier stellt ein Zwischenstopp in Bangkok die einfachste Reiseroute dar.

Empfehlenswert sind Flüge mit Thai Airways und Ethihad Airways – beides sind Top-Fluggesellschaften mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

Unverbindliche Anfrage

Kambodscha - Australien ist eine beliebte Kombination für alle Down Under Reisenden, die neben dem 5. Kontinent eines der ursprünglichsten Länder Asiens erkunden möchten. Tolle Angebote und eine umfassende Beratung erhalten Sie bei dem gut geschulten Team unseres Partnerreisebüros.

 
 

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