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Daunenschlafsack: Infos, Vor- & Nachteile

DaunenschlafsackDer Daunenschlafsack ist trotz seines sehr geringen Gewichts und seines äußerst kleinen Packmaßes sehr leistungsstark. Bis heute gibt es kein künstlich hergestelltes Material, welches der Wärmeleistung der natürlichen Daune das Wasser reichen könnte. Die Natur ist einfach vollkommen und obendrein noch extrem gemütlich. Aber wie ihr sicherlich wisst, charakterisiert sich alles Natürliche durch den Kreislauf des Gebens und Nehmens. Im Klartext bedeutet das: hegt und pflegt man seinen Daunenschlafsack nicht ausreichend, so geht er kaputt. Die empfindliche Daune kann leicht verklumpen, wodurch sich die Wärmeleistung erheblich verringert. Deshalb ist er auch für jede ihm geschenkte Aufmerksamkeit sehr dankbar.

Was die Daune gar nicht gerne mag ist Salzwasser, Feuchtigkeit und enge Räume. Das bedeutet, dass im Falle von Feuchtigkeit die Daune immer komplett getrocknet werden muss, was obendrein auch noch länger dauert als bei seinem Konkurrenten aus Kunstfaser. Pflegt man seinen Daunenschlafsack aber entsprechend, so ist die Lebensdauer höher als bei einem Kunstfaserschlafsack. Deshalb lautet hier die goldene Regel: der Daunenschlafsack ist genau wie sein Besitzer sehr freiheitsliebend. Errichtet man sein Abendlager, so sollte der Schlafsack umgehend aus seinem engen Gefängnis befreit und kräftig ausgeschüttelt werden. Auch zu Hause ist dringlich darauf zu achten, dass der Daunenschlafsack offen gelagert wird.

 

Füllung & Fillpower

Die entscheidenden Qualitätsmerkmale sind nach der Materialqualität und der Materialverarbeitung die Füllung sowie die Fillpower. Gänse-Daune von Tieren aus kalten Gefilden hält aufgrund ihrer hohen Dichte am wärmsten, wohingegen Enten-Daune aus warmen Breitengraden am schlechtesten isoliert. Ihr erkennt an der Bauschigkeit, ob Gänse- oder Enten-Daune verwendet wurde. Außerdem ist es wichtig zu wissen, dass die Füllung immer aus einer Daunen-Federmischung besteht. Das perfekte Daune-Feder-Verhältnis ist 90 zu 10. Höhere Federanteile verringern die Bauschigkeit und erhöhen das Gewicht. Die sogenannte Fillpower wird in cuin gemessen (meist zwischen 450 - 650 cuin). Je höher der Wert, desto besser ist die Wärmeisolierung.

Hinweis: Umfassende Infos bezüglich der unterschiedlichen Formen (Decke, Ei & Mumien), der Wärmekriterien (Komfort-, Grenz- & Extrembereich), der Zusammensetzung des Preises und der entscheidenden Qualitätsmerkmale findet man in unserer Schlafsack-Kaufberatung.

 

Fazit

  • Vorteile: sehr komfortabel, leicht, kleines Packmaß, warm
  • Nachteile: sehr anspruchsvoll, langsam trocknend, teuer

Zusammenfassend kann also festgehalten werden: Soll es leicht, klein, sehr gemütlich und schön warm sein, so empfiehlt sich Daune. Ist das Reisegebiet recht feucht und sind Gewicht sowie Packmaß von sekundärer Bedeutung, so ist Kunstfaser ratsam.

 

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