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Wild-Campen Australien: Regeln, Gesetze und Natur pur

Wild-Campen Australien

Wild-Campen Australien

Was gibt es schöneres als Wild-Campen in Australien? Wer die australische Natur richtig kennenlernen möchte, der kommt nicht drum herum, seine müden Knochen ein paar Meter oder auch Kilometer zu bewegen und sich seinen Traum-Spot im Grünen zu suchen. Sicherlich gibt es nichts Schöneres auf dem 5. ontinent, als eine Nacht unter klarem Sternenhimmel zu verbringen. Man entscheidest stets selbst, wo sein zu Hause binnen Minuten für die Nacht aufgebaut wird. Des Weiteren ist der Adventure-Grad sicherlich unschlagbar und das, was man von der Natur geboten bekommt, ist unbezahlbar. Frische Luft, exotische Tiere, Meeresrauschen und jede Menge Bewusstseinserweiterung stehen beim Wild-Campen in Australien auf dem Tagesprogramm.

Regeln & Gesetze beim Wild-Campen in Australien

Leider ist Wild-Campen in Australien nicht überall erlaubt. Teilweise stehen sogar recht hohe Geldstrafen darauf. Allerdings gibt es auch in Nationalparks diverse Bush-Camps, in denen “Wild-Camping” geduldet wird. Je nach Park kosten diese zwischen 3 – 11 AUD pro Nacht, die meist zu Gunsten des Nationalparks investiert werden (Hoffentlich!). Aber auch mit dem Auto, Campervan oder Wohnmobil kann man viele hübsche „Rest-Areas“ (Rastplätze) finden, die in der Natur gelegen sind und wo man sorglos in der Natur campen kann.

Strafen für unerlaubtes Camping

Strafen für unerlaubtes Camping

Des Öfteren lernt man hier abends sehr nette Leute kennen, die meist kontaktfreusig sind und sich ebenfalls über etwas Gesellschaft freuen (meist sogenannte “Grey Nomads“, die mit ihrem Wohnmobil unterwegs sind, interessante Geschichten erzählen und stets Lust auf ein Gläschen australischen Wein haben). Wer jedoch niemanden um sich herum haben möchte und die Schönheit des Landes für sich alleine genießen mag, der hat in Australien mehr als genug Gelegenheit dazu. Bei einem so dünn besiedelten Land ist es wirklich nicht schwer, mit ein wenig körperlicher Betätigung einen wunderschönen Platz zu finden, wo weder andere Camper noch ein Ranger die verdiente Nachtruhe stören.

Tipps & Fazit zum Wild-Campen Down Under

Tipps:

  • Beim Wild-Campen sollte man sich stets genügend Zeit lassen, den perfekten Platz zu suchen. Man wird sich wundern, was es für tolle Spots in Australien gibt, an denen man sein kleines Eigenheim errichten kann.
  • Keine Angst vor der Natur! Sie tut einem nichts, wenn man sie mit Respekt behandelt.
  • Niemals Müll (bitte auch keine Kippenstummel) in der Natur liegen lassen, da man damit erstens der Umwelt immens schadet und man zweitens dadurch die Gesetze bekräftigt, die es einem untersagen, in der Natur zu übernachten. Man sollte es nicht glauben, jedoch gibt es mehr als genug rücksichtslose Reisende, die die Natur mit einer Müllkippe verwechseln.
  • Feuer im Freien sind nicht zu unterschätzen. Je nach Wind und Wetterlage können sie sich im Nu ausbreiten, zu großen Buschfeuern mutieren und verheerende Schäden anrichten. Deshalb sollte man sich auch definitiv an die vorgeschriebenen Zeiten halten, zu denen man ein Feuer an dafür vorgesehenen Stellen machen darf.

Fazit:

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man mag das Campen oder man muss es eben lieben lernen. Eines geht sicherlich nicht: Camping in Australien nicht wenigstens einmal probiert zu haben. Egal ob zartes Mimöschen oder bedingungsloser Naturliebhaber, es gibt nichts, was eine Nacht in der Natur übertreffen könnte.

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