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Wetter Australien: Die besten Reisezeiten, Klimawandel und Co.

Wetter Australien

Wetter Australien

Das Wetter in Australien ist sehr vielseitig und kann je nach Region und Jahreszeit sehr stark. variieren. Dies liegt natürlich auch an der immensen Größe des 5. Kontinents, der ganze 21 mal größer ist als Deutschland. Umeinen Überblick über die besten Reisezeiten für Australien zu verschaffen, gliedern wir Down Under folgend in vier Teile und werden diese bezüglich der besten Reisezeiten erläutern. Anschließend wird noch der Klimawandel Australiens angesprochen und auf seine immensen Folgen hingewiesen.

Reisezeit: Bestes Wetter für einen Australien-Urlaub

Zentralaustralien (Outback):

Die beste Reisezeit für eine Outback-Tour ist von April bis Oktober, dem australischen Winter. Tagsüber sind die Temperaturen hoch, aber nicht so extrem wie im Sommer. Nachts kann es recht kalt werden, weshalb man unbedingt an entsprechende Ausrüstung (Schlafsack, warme Kleidung) denken sollte.

West- und Ostküste:

Die West- und Ostküste kann eigentlich ganzjährig bereist werden. Je weiter nördlich man sich befindet, desto tropischer wird das Wetter in Australien und damit auch die Ausprägung von Regenzeit und tropischer Hitze. Im Süden sind die Winter schon etwas kühler.

Nordküste:

Für die tropische Nordküste ist die Reisezeit von April bis November (Trockenzeit) am besten geeignet. In der Regenzeit ist es feucht-heiß und es kommt zu Gewittern mit heftigen Niederschlägen, die zu Überschwemmungen führen und Straßen unpassierbar machen können. Von Dezember bis März ist das Baden in Küstennähe aufgrund giftiger Quallen-Schwärme nur eingeschränkt möglich.

Südküste:

Für die Südküste ist das beste Wetter zum Reisen von Oktober bis März. In der Zeit von April bis September kann es kühl und windig werden.

Klimawandel: Warum das Wetter in Australien verrückt spielt

Das Klima in Australien befindet offensichtlich in einem folgenschweren Wandel. Australien gehört zu den Ländern mit dem höchsten CO2-Ausstoß pro Kopf, was hauptsächlich auf die Stromerzeugung durch Kohle, die dort im Überfluss vorhanden ist, zurückzuführen ist. Neben dem Treibhausgas Kohlendioxid trägt auch noch Methan, das durch die intensive Viehwirtschaft produziert wird, zur globalen Erwärmung bei. Schon heute leiden die Australier unter den Folgen des Klimawandels. Dürren, Wasserknappheit, Stürme und Buschfeuer bedrohen die Menschen und erschweren das Betreiben der Landwirtschaft immer mehr. Erst vor kurzem hat die australische Regierung das Thema Umweltschutz für sich entdeckt, nachdem sie sich jahrelang gegen verbindliche Klimaschutzbestimmungen gesträubt hat. Eine seit Jahren bestehende Gefahr für Australien ist das Ozonloch über der Südpolar-Region. Aufgrund seiner geographischen Lage ist die Ozonschicht über dem australischen Kontinent so dünn, dass die gefährliche UV-Strahlung nur noch unzureichend blockiert wird. Um Sonnenbrände und Spätfolgen wie Hautkrebs zu vermeiden, ist ein ausreichender Sonnenschutz deshalb absolute Pflicht.

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