
Trampen in Australien ist, wie überall in de Welt, sicherlich die kostengünstigste Möglichkeit, sich im Land fortzubewegen. Allerdings bleibt zu bedenken, dass man sich hierbei der möglichen Gefahr stets bewusst sein sollte. Natürlich gibt es keine allgemeingültige Regel, die beim Trampen zu beachten ist und absolute Sicherheit garantiert. Allerdings kann man die Gefahr des Trampens etwas eindämmen, indem man sich eher auf sein Gefühl verlässt, als sich stets das gesparte Geld vor Augen zu halten.
Da in den letzten Jahren einige Zwischenfälle beim Trampen in Australien verzeichnet wurden, reagierte Queensland mit einem allgemeinen Verbot darauf. Aber auch unter den Australiern wird Trampen oftmals als leichtsinniges Unterfangen betrachtet. Daran ist der in Australien sehr populäre Film „Wolf Creek“ sicherlich nicht ganz unschuldig. Dieser macht auf sehr brutale Art und Weise auf das dramatisches Schicksal einer Gruppe von Backpackern aufmerksam, die vor mehreren Jahren aufgrund von leichtsinnigem Verhalten einem Massenmörder zum Opfer gefallen sind.
Sicherlich sind schon deutlich mehr Menschen bei einem normalen Autounfall ums Leben gekommen, als beim Trampen. Selbst das in Australien so beliebte Surfen ist nicht ohne jegliches Gesundheitsrisiko. Des Weiteren gibt es auch noch die australische Sonne, die tagtäglich unzähligen Menschen die Haut verbrennt. Und auch die Risiken von Zigaretten und Alkohol kennt jeder. Trotzdem wird beides in Massen konsumiert, fleißig gesurft, in der Sonne gebrutzelt und Auto gefahren. Warum sollte man also gerade das Trampen verbieten? Aber OK, so ist es nunmal und es liegt an jedem selbst, ob er sich an das Verbot halten möchte oder nicht.
Zweifelsohne ist es sinnvoll, über diverse Risiken aufzuklären, dennoch bedeutet das nicht, dass man komplett auf das Abenteuer “Trampen Australien” verzichten muss. Natürlich erscheint eine konventionelle Busfahrt sicherer als die stundenlange Fahrt durch menschenleere Gegenden im Auto eines Fremden; aber wer kann schon mit Sicherheit sagen, dass man im Bus heil am Ziel ankommt und beim Trampen nicht. Vielleicht ist es diesmal dummerweise der Bus, der verunglückt. So ist das Leben – es steckt voller Überraschungen. Und letzten Endes sollte es doch immer noch die eigene Entscheidung sein, ob man ein gewisses Risiko im Leben eingehen möchte oder nicht!
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endlich mal jemand der sich net direkt in die hose macht, wenns ums reisen geht. bin auch schon oft in australien getrampt und lebe noch. deshalb: viel spass beim trampen durch australien und cya down under mates