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Tasmanien: Infos, Klima & Basisdaten zu TAS

Tasmanien (TAS) stellt mit seiner Bundeshauptstadt Hobart nicht nur ein Bundesland, sondern auch die größte Insel Australiens dar. Ubertas et Fidelitas lautet das lateinische Motto, was in etwa mit Fruchtbarkeit und Treue zu übersetzen ist. Die Anwohner tragen den Kosenamen Tasmanians und nennen ihre Heimat gerne Tassie. Weiterhin sind die Bezeichnungen Island of Inspiration, The Apple Isle oder Holiday Isle für die hübsche Insel bekannt. An diesen Spitznamen des ehemaligen Van Diemen's Land erkennt man bereits, dass eine faszinierende Welt voller traumhafter, wilder und abwechslungsreicher Landschaften darauf wartet, entdeckt zu werden. Eine Besonderheit ist zudem der ausschließlich auf der Insel wild lebende Tasmanische Teufel. Gourmets loben vor allem die lokal erzeugten Köstlichkeiten, bei denen besonders Wein, Bier und Käse hervorstechen. Einschneidende Ereignisse in der Geschichte des Bundeslandes sind unter anderem die Ankunft der Briten im Jahr 1803, die spätere Gründung von Hobart und der grausame Genozid an den Aborigines.

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Wissenswertes über Tasmanien

Die wilde Meerenge der Bass Strait trennt Tasmanien vom Festland des roten Kontinents, das sich circa 240km nördlich von Melbourne befindet. Im Westen erstrecken sich die unendlich wirkenden Weiten des Indischen Ozeans und im Osten liegt die zum Pazifischen Ozean gehörende Tasman Sea. Von Norden nach Süden misst die überschaubare Insel 364 Kilometer und von Westen nach Osten 306 Kilometer. Weiterhin ergeben die 68.401km² Land- und 22.357km² Wasserareale zusammen weniger als 1% der Gesamtfläche Australiens. Etwa 40% dieser Fläche setzen sich wiederum aus verschiedenen Naturschutzgebieten zusammen, die teilweise zum UNECO Weltkulturerbe gehören. Um die 512.100 Menschen leben dauerhaft auf Tasmanien, von denen ungefähr die Hälfe im verstädterten Bereich von Hobart über einen permanenten Wohnsitz verfügt. Die Einwohnerdichte beträgt 7,24 Personen pro Quadratkilometer. Bei der einzigen anderen Großstadt mit mehr als 100.000 Bürgern handelt es sich um Launceston. Zu den Hauptwirtschaftszweigen gehören Bergbau, Landwirtschaft, Forstwesen, Tourismus und Lebensmittelexport.

 

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Regionen & ihre Besonderheiten

Tasmanien besteht aus den Regionen Hobart, Umgebung Hobart, Ostküste, Norden, Nordwesten, Westliche Wildnis und Macquarie Island. Zum Bereisen der wichtigsten Plätze sollte man circa 2 Wochen einplanen, auch wenn es nicht schwer fällt, deutlich mehr Zeit auf Tassie zu verbringen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass man auf einigen Touristenrouten wegen der schmalen, kurvigen Straßen oftmals nur langsam vorwärts kommt. Bei den beliebtesten Highlights stehen der Cradle Mountain im Westen, die traumhafte Wineglass Bay an der Ostküste und natürlich die Bundeshauptstadt im Süden ganz oben auf der Liste. In Hobart sollte man den Salamanca Market, den Port Arthur und die zahlreichen Museen nicht verpassen. Die Umgebung der Stadt zeichnet sich durch die fantastischen Aussichten vom Mount Wellington, einige Weingüter, hübsche Naturschutzgebiete und den großen Derwent River aus. Entlang der Ostküste warten unglaublich schöne Sandstrände, wie die Wineglass Bay im Freycinet National Park, die Oyster Bay und die Bay of Fires auf begeisterte Besucher. Der Norden wird von Weingütern durchzogen und verfügt über den Ort Tamar sowie die zweitgrößte Stadt Tasmaniens namens Launceston.

Eine außerordentlich relaxte Atmosphäre weist der Nordwesten auf, wo die seltenen gemäßigten Regenwälder der Tarkine als bedeutsamste Attraktion hervorzuheben sind. Die zahlreichen Ortschaften im Norden, wie Latrobe, Devonport, Burnie und Deloraine, haben unter anderem für Gourmets einiges zu bieten. Unberührte Landschaften, reißende Flüsse, tiefe Seen und dichte Wälder locken nicht umsonst Scharen von Besucher in die westliche Wildnis. Genau hier befindet sich nämlich der zum Weltkulturerbe gehörende Cradle Mountain – Lake St Clair National Park mit dem 1.617m hohen Mount Ossa, dem höchsten Berg von Tasmanien. Weitere Sehenswürdigkeiten im Westen sind die Hochebenen im Inland und die Königseukalypten, die höchsten Laubbäume der Welt. Sowohl der Südwesten als auch der Norden werden von Gras- und Moorlandschaften durchzogen, bei denen man sich manchmal fragt, ob man vielleicht auf der Nordinsel Neuseelands gelandet ist. Darüber hinaus können fast 340 Inseln auf dem 26-größten Eiland der Welt besucht werden.

 

Highlights & Empfehlungen der Redaktion

  • Ein Besuch des Salamanca Market & des Port Arthur in Hobart
  • Wanderungen im Cradle Mountain Lake St Clair National Park
  • Im Cataract Gorge Reserve in Launceston spazieren
  • Baden in der schönen Wineglass Bay im Freycinet National Park
  • Mit der Fähre über die wilde Bass Strait nach Devonport reisen
  • Erkunden der Hastings Höhlen & in heißen Quellen baden
  • Auf Bruny Island den tollen Ausblick bei "The Neck" genießen
  • Painted Cliff und schöne Strände auf Maria Island erkunden
 

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Klima, beste Reisezeit & Zeitzone

Tasmanien unterliegt einem maritimen gemäßigten Klima mit vier Jahreszeiten. Der Sommer (Dezember – Februar) ist recht warm, wobei es in Höhenlagen ab 1.200m zu Schneefall kommen kann. Den Übergang zum milden Winter (Juni – August) stellt der wechselhafte Herbst (März – Mai) dar. In den kalten Monaten ist während der Nacht auf der ganzen Insel Frost nicht auszuschließen, über einer Höhe von 1.000m herrschen oftmals Minusgrade vor und Schneefälle sind bis Oktober möglich. Kennzeichnend für den Frühling (September – November) sind ansteigende Temperaturen und stärkere Winde. Die Durchschnittstemperaturen betragen in der wärmeren Jahreshälfte ungefähr 10°C bis 20°C und in den kälteren etwa 1°C bis 10°C.

Weiterhin ist Tasmanien dafür bekannt, dass es zu plötzlichen Wetteränderungen kommen kann, im Vergleich zum Festland niedrigere Temperaturen vorherrschen und die von Westen wehenden Winde namens Roaring Forties des Öfteren für Unwetter sorgen. Wegen dieser Luftmassen ist die Westküste stürmischer, nasser und weniger sonnig als die Ostküste. Verstärkt wird dieses Phänomen durch die warme Tasman Sea im Osten und den kalten, von der Antarktis kommenden Meeresstrom im Westen. Außerdem ist der Norden generell ein paar Grad wärmer als der Süden. Die höchste, jemals auf Tasmanien aufgezeichnete Temperatur beträgt 42,2°C (in Scamander, am 30. Januar 2009) und die niedrigste -13°C (an verschiedenen Orten, am 30. Juni 1983).

Da im Sommer mehr Sonnenschein, weniger Regen und wärmere Temperaturen vorherrschen, handelt es sich bei den Monaten von Dezember bis Februar generell um die beste Reisezeit. Jedoch kann man auch im späten Frühling (November) oder im frühen Herbst (März) Glück mit dem Wetter haben. Während die Insel in den ersten beiden Januar-Wochen sehr stark belebt ist, sind die meisten Touristen im Spätsommer schon wieder auf dem Festland.

Als Australian Eastern Standard Time (AEST) (UTC+10) bezeichnet man die Zeitzone von Tasmanien während der kalten Monate. Sie begründet den Zeitunterschied von +10 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ). Zwischen dem ersten Sonntag im Oktober und dem ersten Sonntag im April kommt es jedoch zum sogenannten Daylight Saving, der Uhrumstellung auf die Sommerzeit. Diese nennt sich Australian Eastern Daylight Time (AEDT) (UTC+11) und ist der Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) 8 Stunden voraus. Allerdings sind die europäischen Abweichungen bezüglich der früher ausgeführten Sommer- und Winterzeit ebenfalls zu beachten.

 

Hobart Reiseführer

Hobart: Zweitälteste Stadt Australiens & Hauptstadt von Tasmanien - Großer Reiseführer mit tollen Sehenswürdigkeiten, super Unternehmungen & vielen Fotos.

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