In
Australien
Menü

Rucksack: Auswahlkriterien & praktische Tipps für Backpacker

RucksackWas wäre eine Backpacker-Tour ohne den passenden Rucksack? Er ermöglicht nicht nur ein flexibles und unabhängiges Reisen, sondern garantiert zudem noch einen angemessenen Tragekomfort. Allerdings gibt es bei der Auswahl einiges zu beachten, so dass man während des Reisens keine böse Überraschung erlebt. Der Rucksack ist während der gesamten Reisezeit das „Haus für Unterwegs“. Alle wichtigen Utensilien, die einem das individuelle Reisen überhaupt erst ermöglichen, können hierin sicher untergebracht werden. Und trotz eines Packgewichts von ca. 10 – 20 kg (je nach Modell und Tour) stellt es mit einem qualitativ hochwertigen Modell keinerlei Problem dar, lange Wanderungen zu unternehmen und alle nur erdenklichen Orte zu erkunden. Deshalb ist es auch unerlässlich, für die geplante Tour beziehungsweise für die entsprechenden Anforderungen den optimalen Rucksack auszusuchen. Hierfür müssen unbedingt bestimmte Kriterien berücksichtigt werden. Um diesbezüglich weiterhelfen zu können, werden folgend nun die entscheidenden Auswahlkriterien aufgelistet und erläutert..

 

Auswahlkriterien

  • Hochwertige Qualität: Gute Verarbeitung, reißfestes und wasserabweisendes Material sowie gut laufende und robuste Reißverschlüsse sind ein Muss!
  • Das passendes Tragesystem: Da alle Rücken nun mal unterschiedlich sind, ist es empfehlenswert, mehrere Tragesysteme von verschiedenen Herstellern auszutesten und zu schauen, welches am bequemsten ist. Es ist daran zu denken, dass man den bepackten Rucksack teilweise viele Stunden tragen wird. Übrigens: Viele Fachgeschäfte bieten an, mit einem vollen Rucksack etwas herumzulaufen. Dies ist durchaus sinnvoll und sollte unbedingt gemacht werden, um den Tragekomfort zu testen.
  • Die richtige Größe: Es gibt drei verschiedene Größen (kurz: 40 – 49 cm, mittel: 48 – 59 cm, lang: 58 – 69 cm), die jeweils von der Oberkante der Schulterblätter bis zur Oberkante des Beckenknochens gemessen werden.
  • Fassungsvolumen: Klar ist es schön, wenn der Rucksack viel Platz bietet und man nicht in die Bredouille kommt, zu wenig Platz zur Verfügung zu haben, allerdings macht es keinen Sinn, bei kleiner Rückenlänge einen großen Rucksack zu kaufen. Spätestens nach der ersten anstrengenden Tour wird man es sicherlich bereuen, ein zu großes Exemplar erworben zu haben.
  • Je intensiver die Beanspruchung, desto entscheidender die Qualität: Macht man beispielsweise eine Extremtour in die Berge, so ist darauf achten, dass der Rucksack problemlos mit hohem Gewicht beladen werden kann. Der Grund dafür ist simpel: Da das benötigte Equipment bei Bergtouren meist ein sehr hohes Eigengewicht aufweist (dicke Kleidung, robustes Zelt, warmer Schlafsack etc.) und man natürlich trotzdem einen gewissen Tragekomfort haben möchte, muss er ganz anderen Ansprüchen gerecht werden, als beispielsweise bei einer Tropen-Tour. Hier ist ein Rucksack völlig ausreichend, der einer mittlerer Belastung (10 – 20 kg) bei konstanter Komfortabilität standhält.
 

Wie packe ich meinen Rucksack richtig?

  • Der Großteil des Gewichts muss auf den Hüften liegen, weshalb die Schultergurte nicht zu stramm gezogen werden sollten.
  • Die schweren, großen Utensilien verstaut man an der Rückenseite (am besten in Schulterhöhe) im Hauptfach, so dass das Gewicht nicht nach hinten zieht.
  • Der Schlafsack kommt ins Bodenfach, so dass kein hohes Gewicht direkt auf die Hüften drückt.

Info: Lowe Alpine stellen sehr hochwertige und äußerst preisleistungsstarke Rucksäcke her, weshalb sie sich auch schon seit mehreren Dekaden als eine der führenden Rucksackhersteller bewähren konnten. Des Weiteren werden die Modelle der Lowe Alpine Rucksäcke von vielen anderen Herstellern nachgebaut und oftmals zu höheren Preisen trotz minderer Qualität verkauft.

Seit einiger Zeit kann der Rucksack ein regelrechtes Comeback verzeichnen. Viele interessante Informationen rund ums Thema erhalten Sie in diesem Post.

Mehr Infos
 

Übersicht Outdoor-Equipment

 

Erste Eindrücke im Video


Nach oben