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Outback Australien: Infos über das faszinierende Hinterland

Das Outback in Australien steht für endlose Weite, Menschenleere und Abgeschiedenheit. Alles, was nicht in Küstennähe liegt, bezeichnen die Australier als Outback. Wer schon einmal in Down Under war, der weiß, dass der 5. Kontinent stark vom Outback geprägt wird. Und obwohl die Menschen es weitestgehend meiden, ist dieser Ort aufgrund seines Rohstoffreichtums zu einem Großteil für den Wohlstand des Landes verantwortlich.

Allgemeine Informationen

Das Outback bedeckt circa drei Viertel der gesamten Fläche des roten Kontinents. Trotz seines extremen Klimas und seiner scheinbar menschenfeindlichen Bedingungen ist es voller Leben und Artenvielfalt, da es einigen Pflanzen- und Tierarten im Laufe der Evolution möglich war, sich an die hier vorherrschenden Extrembedingungen anzupassen. So wird das „Red Centre“ Down Unders dadurch geprägt, dass es die verschiedensten Landschaftsformationen und Klimazonen aufweist. Große Teile des Outbacks zeichnen sich dadurch aus, dass sie extrem niederschlagsarm sind und manchmal über mehrere Jahre hinweg kein Regen fällt.

Hier steigen die Temperaturen im Sommer bis zu 50 Grad an, so dass ein komfortables Leben unter diesen Bedingungen kaum denkbar erscheint und die Menschen nur überleben können, indem sie sich voll und ganz an die extremen Bedingungen anpassen. Dies ist beispielsweise in Coober Pedy zu gut beobachten, wo die Bewohner dieses Wüstenortes aufgrund der unerträglichen Hitze unter der Erde leben. Einen weiteren Beweis dafür, dass der trocken, heiße Lebensraum vom Menschen durchaus bewohnbar ist, liefert die “Wüstenhauptstadt” Alice Springs im wilden Bundesstaat Northern Territory. Im tropischen und sehr regenreichen Norden hingegen sieht das schon wieder ganz anders aus. Hier zeigt sich das Outback von einer gänzlich anderen Seite. Unzählige Pflanzen- und Tierarten prägen diesen Teil Down Unders und machen das tropische Outback Australiens zu einem äußerst lebendigen Ökosystem.

Aborigines: Ureinwohner des 5. Kontinents

Vor ungefähr 50.000 Jahren gelang es den Ureinwohnern Australiens, den Aborigines, über eine Landbrücke aus Indonesien den 5. Kontinent zu bereisen. Sie waren in der Lage, sich optimal an ihre Umgebung anzupassen und konnten daher auch den schwierigen Lebensbedingungen im australischen Outback bestens trotzen. Sowohl die hohen Temperaturen als auch die enorme Trockenheit stellten für die Ureinwohner kein unüberwindbares Hindernis dar. Im Gegenteil, die Aborigines entwickelten unter genau diesen extremen Bedingungen eine faszinierende Kultur, die von einer höchst interessanten und naturverbundenen Philosophie geprägt wird. Heute leben fast alle Aborigines in Großstädten oder in Reservaten und müssen mit den Alltagsproblemen der europäischen Zivilisation klar kommen, die offensichtlich nicht zu ihner ursprünglichen Lebensweise passen.

Tourismus & das australische Outback

Eines ist jedenfalls klar: Egal, ob das tropische Outback im Norden von Queensland oder die rote, trockene Wüste im Herzen des Landes, es zeichnet sich stets durch Extreme und Gegensätze aus. Trotz dieser Extrembedingungen hat der Mensch sich im Laufe der Zeit an die Natur angepasst und es sogar geschafft, einen Tourismuszweig zu etablieren. So sind beispielsweise das Wahrzeichen des roten Kontinents, der Ayers Rock (Uluru), die Olgas (Kata Tjuta), die Pinnacles oder der Wave Rock beliebte Touristenattraktionen, die jährlich unzählige Menschen aus aller Welt ins faszinierende Outback Australiens anziehen.

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