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Karijini National Park: Dales Gorge, Fortescue Falls & Co

Der Karijini National Park mit der bekannten Dales Gorge, den Fortescue Falls, dem Fern Pool und dem Circular Pool ist ein tolles Naturschutzgebiet im Landesinneren der Pilbara. Mitten in der Hamersley Range stellen die Schluchten, Gorges, Wasserfälle und die bis zu 100m tiefen Pools mit eiskaltem, kristallklarem Wasser eines der Highlights des Nordens von Western Australia dar. Was die meisten Besucher nicht wissen ist, dass bestimmte Plätze im Karijini Nationalpark von den Aborigines für mehr als 18.000 Jahre zu kulturellen Zwecken dienten.

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Wissenswertes über den Karijini National Park

Mit einer Fläche von 627km² handelt es sich zudem um das zweitgrößte Naturreservat des Bundesstaates. Die beste Reisezeit sind die kühleren Monate zwischen Mai und Oktober, in denen teilweise bis zu 2m hohe Wildblumensträucher der Gattung Mulla Mulla zu bewundern sind. Viele Säugetiere, Vögel und Reptilien werden ebenfalls von den einzelnen Oasen angezogen, die hier dank des Wasserreichtums genügend Nahrung vorfinden. Bis 1966 war der Park allerdings alles andere als ein Paradies für Lebewesen, da in der Region bis zu diesem Jahr extrem giftiges Blauasbest abgebaut wurde. Durch den tödlichen Staub des Silikatminerals erkrankten mehrere Menschen oder kamen sogar ums Leben. Die 1962 entdeckte Eisenerzader beim Karijini National Park wird hingegen heute noch gefördert und an den Hafen nach Port Hedland gebracht. Dem ehemals als Hamersley Range National Park bezeichneten Naturschutzgebiet wurde übrigens erst 1996 sein heutiger Name gegeben. Karijini steht in der Sprache der hier ansässigen Ureinwohner für den Begriff Ranges.

 

Unternehmungen & Sehenswürdigkeiten

Der südliche Teil des Karijini National Park ist größtenteils nicht zugänglich. Im Zentrum des Naturreservats findet man das in Form eines Warans gestaltete Visitor Centre. Hier kann man sein Wasser auffüllen, duschen oder sich Informationen besorgen. Im Norden lassen sich hingegen viele Gorges entdecken, die von rostroten Felsen umgeben werden und in denen sich die hierzu im Kontrast stehenden grün schimmernden Pools befinden. Am beliebtesten ist der leicht zugängliche und gleichzeitig einzige permanente Wasserfall namens Fortescue Falls in der Dales Gorge, östlich des Besucherbüros. Am einen Ende der Gorge bietet sich ein Bad im Circular Pool und am anderen Ende im Fern Pool an.

Begibt man sich in den Westen des Parks, so gelangt man zur noch einfacher zu erreichenden Kalamina Gorge mit ihrem weiteren, eiskalten Pool. Das natürliche Amphitheater der Joffre Gorge wird von ungewöhnlich geformten Felswänden gebildet und verfügt nach starken Regenfällen über einen 100m hohen Wasserfall. Am Oxer's Lookout hat man eine fabelhafte Sicht auf den Kreuzungspunkt von insgesamt vier Gorges: Der Red Gorge, der Weano Gorge, der Joffre Gorge und der Hancock Gorge. Etwas abgelegener bietet sich die ruhige Hamersley Gorge zum Schwimmen an. Der 1.250m hohe Mount Meharry sowie der 1.235m hohe Mount Bruce (Bunurrunha) können ebenfalls im Park besichtigt werden und sind die beiden größten Berge von Western Australia. Beim Ranger können Kletterbegeisterte nachfragen, wo die besten Stellen zum Erklimmen der Anhöhen existieren.

Auf mehreren kurzen Wanderwegen lassen sich die einzelnen Sehenswürdigkeiten des Karijini National Park gut erkundschaften. Beispielsweise gelangt man auf dem Gorge Rim Trail (2km inklusive Rückweg) vom Circular Pool Lookout zum Ende der Dales Gorge. Ein anderer Spaziergang führt einen vom Dales Gorge Carpark zu den Fortescue Falls, wobei es hier sehr steil hinunter zur Gorge geht (2h für 800m inklusive Rückweg). Unten angekommen leitet einen der Weg dann schließlich zum Circular Pool (800m). Ein Spaziergang zur Kalamina Gorge dauert etwa 30 Minuten und der Hancock Gorge Walk (1,5km inklusive Rückweg) führt direkt zum Kermit's Pool. Eine Alternative stellt der anstrengende Mount Bruce Summit Walk (9km inklusive Rückweg) dar, der auf den Gipfel des Mount Bruce führt. Belohnt wird man hier allerdings mit einer tollen Aussicht auf die Umgebung und auf die vielen Termitenhügel.

Des Weiteren wurden an fast allen Gorges leicht zugängliche Aussichtspunkte (Lookouts) eingerichtet. Zum spektakulären Oxer Lookout kommt man auf einem 30-minütigen Wanderweg, der am Parkplatz der Weano Gorge beginnt. Der kurze Spaziergang wird anschließend mit einem fabelhaften Blick auf die rote Schlucht belohnt, welche ein beliebtes Fotomitiv darstellt. Die niedrigere Aussichtsplattform der ebenfalls sehenswerten Joffre Gorge erreicht man über ein paar steile Felsenstufen. Zum Lookout der markanten Knox Gorge geht es über einen 300 Meter langen Pfad, für den man nur wenige Minuten benötigt.

Im Karijini National Park hat man die Wahl zwischen zwei Campingplätzen. Der erste Spot befindet sich an der Dales Gorge und ist sehr einfach mit Buschtoiletten sowie Picknickplätzen ausgestattet. Beim von Aborigines geführten Savannah Camp handelt es sich um die zweite Übernachtungsoption im Westen des Parks, die zwar besser ausgestattet ist als das Dales Gorge Camp, dafür aber auch etwas teurer ist. Wenn man im Naturschutzgebiet übernachtet, ist es nützlich zu wissen, dass Dingos im Park nachts nach Futter suchen. Am besten bewahrt man Lebensmittel gut verschlossen und Müll in den hierfür vorgesehenen Containern auf. Weiterhin sollte man die Wildhunde auf keinen Fall füttern, da sie aggressiv werden können, um das begehrte Fressen zu bekommen.

 

Highlights & Empfehlungen der Redaktion

  • Erfrischendes Bad unter den beeindruckenden Fortescue Falls
  • Plantschen im Fern Pool der Dales Gorge
  • Trip zur Kalamina Gorge im Westen des Parks
  • Ausgiebige Wanderung auf den Mount Bruce
  • Den kurzen aber sehenswerten Gorge Rim Trail unternehmen
  • Erlebnisreiche Wanderung zum markanten Kermit’s Pool
  • Camping bei Lagerfeuerstimmung im Park
  • Wilde Dingos auf Nahrungssuche beobachten
 

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Hilfreiche Informationen

 

An- & Weiterreise

Vom North West Coastal Highway geht die Nanutarra Wittenoon Road in Richtung Osten ab, auf der man vorbei an Tom Price zum Westen des Karijini National Park gelangt (300km – bis 350km vom Nanutarra Roadhouse). Vom Great Northern Highway ist der Osten des Naturreservats hingegen auf einer nur wenige Kilometer langen Straße erreichbar (ca. 30km von der Abzweigung des Great Northern Highway). Eine etwa 350km lange Alternativstrecke besteht in der unbefestigten Route, die bei Karratha beginnt und durch den Millstream Chichester National Park führt. Bis auf die Verbindungsstraße zwischen Tom Price und dem Great Northern Highway sind alle anderen Wege im Naturschutzgebiet unbefestigt, können jedoch mit normalen Fahrzeugen befahren werden. In Tom Price und Newman wurden zudem nationale Fluhäfen eingerichtet, die vom internationalen Perth Airport angeflogen werden.

 

Touristeninformation

Die nächsten Touristeninformationen stellen das Tom Price Visitor Centre (Central Road) und das Newman Visitor Centre (Ecke Fortescue Avenue & Newman Drive) dar.

 

Weitere Infos

Tom Price und Newman besitzen jeweils einen preiswerten Supermarkt mit großer Auswahl, eine Bankfiliale und eine Tankstelle. Weitere nahegelegene Möglichkeiten seinen Tank aufzufüllen gibt es im Karratha Roadhouse, in Paraburdoo, im Munjina Roadhouse und in Newman.

 

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights

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Erste Eindrücke im Video


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