
Das Great Barrier Reef gehört zu Australien und liegt an der Ostküste des Landes, neben dem Bundesstaat Queensland. Es gilt als das weltweit größte Korallen-Riff und erstreckt sich vom 10. bis zum 24. südlichen Breitengrad. Das Große Barriere-Riff wurde 1770 vom britischen Seefahrer James Cook entdeckt. Am 26. Oktober 1981 wurde das Riff von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt. Und trotzdem ist das Great Barrier Reef aufgrund vieler das Riff beeinflussende Faktoren in seiner Existenz bedroht.
Das Great Barrier Reef liegt im Südpazifik, nordöstlich vor Australien, an der Küste des Bundesstaates Queensland und verläuft am östlichen Rand des australischen Kontinentalsockels. Es erreicht mittlerweile eine Länge von über 2.300 Kilometern. Das Great Barrier Reef hat eine Fläche von fast 35.0000 km² und besteht aus ungefähr 2.900 einzelnen Riffen, einer Vielzahl von Sandbänken sowie aus etwa 1000 Inseln, von denen die Whitsunday Islands mit dem traumhaften Whitehaven Beach am bekanntesten sind. Zur besseren Übersicht wurde das Great Barrier Reef in mehrere Abschnitte unterteilt.
Von Norden nach Süden unterscheidet man die Far Northern Section, Northern Section, Cairns Section, Central Section sowie die Southern Section. Korallen-Riffe entstehen durch die Kalkabsonderungen von Steinkorallen-Polypen. Über einen langen Zeitraum wächst ein Riff dadurch immer weiter an. Die Entstehung des nördlichen Great Barrier Reef reicht etwa 20 Millionen Jahre zurück; die mittleren und südlichen Teile entstanden vor etwa 2 Millionen Jahren. Die heute sichtbaren Teile des Korallen-Riffs begannen vor ca. 10000 Jahren zu entstehen. Ein Korallen-Riff ist ein lebender Organismus, der ständig Form und Ausdehnung ändert.
Korallen-Riffe sind empfindliche Ökosysteme, die nur unter bestimmten Bedingungen entstehen und existieren können. Im Great Barrier Reef waren die Voraussetzungen stets hervoragend, weshalb sich dieses gigantsche Riff so artenreich entwickeln konnte. Jede Veränderung der Umweltbedingungen kann zu Schäden oder sogar zum Absterben des Ökosystems führen. Korallen können nur in einem limitierten Temperaturbereich von 18 – 30°C wachsen und überleben. Sie bilden eine lebensnotwendige Symbiose mit bestimmten Algen-Arten, die für die Versorgung mit Nährstoffen sowie für die Farbgebung der Korallen verantwortlich sind.
Steigt die Wassertemperatur über einen längeren Zeitraum an, so wird der Algenbewuchs abgestoßen. Es kommt zur sogenannten Korallenbleiche und die Korallen sterben ab. Das Great Barrier Reef ist das größte von Lebewesen geschaffene Gebilde der Welt. Neben seinen 360 Hartkorallen-Arten ist es Lebensraum für 80 Weichkorallen-Arten, 1500 Fisch-Arten, 1500 Schwamm-Arten, 5000 Weichtier-Arten, 800 Stachelhäuter-Arten und 500 Seetang-Arten. Daneben kommen sechs der sieben Meeresschildkröten-Arten, Seekühe, verschiedene Wal-Arten und natürlich ein Vielzahl von Riff-Haien vor.
Das Great Barrier Reef gehört zu den größten Tourismus-Attraktionen Australiens und ist unter anderem deshalb auch einer nicht zu unterschätzenden Bedrohung ausgesetzt. Das Riff wird jedes Jahr von ca. 2 Millionen Touristen besucht. Der marine Tourismus ist für Nord-Queensland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und bringt pro Jahr etwa 4 Milliarden Dollar ein. Eine Vielzahl an Touristik-Unternehmen bietet Schiffstouren, Rundflüge und vor allem Tauchgänge an. Ideale Reviere zum Tauchen finden sich besonders am „Outer Reef“, weil dort bessere Sichtverhältnisse unter Wasser herrschen. Um Taucher und Schnorchler vor Riff-Haien zu schützen, sind einige Gebiete mit Netzen versehen.
Die Kehrseite des Tourismus-Geschäfts ist die Beschädigung des Riffs durch unachtsame Taucher, Souvenir-Jäger, Bootsanker, Treibstoffe und Sonnenöle. Daneben ist das Great Barrier Reef aber noch weiteren Gefahren ausgesetzt. Eine große Gefährdung entsteht durch die globale Erwärmung und die dadurch steigende Wassertemperatur. Durch den Klimawandel entstehen Zyklone, die zerstörerische Wellen auslösen. Der sporadisch auftretende, gefräßige Dornenkronen-Seestern kann ganze Riff-Sektionen absterben lassen. Die größte Bedrohung kommt jedoch aus der intensiven, küstennahen Landwirtschaft. Pestizide und Düngemittel werden durch Regen ins Meer gespült und zerstören die Korallen. Um das Weltnaturerbe Great Barrier Reef zu schützen und zu erhalten, wurde ein langfristiger Strategieplan entwickelt.
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G’Day zusammen,
für mich war das Great Barrier Reef DAS Highlight meiner Australien-Reise! Lasst es euch bloß nicht durch die Lappen gehen. Ich habe so viele Leute getroffen, die wegen der recht hohen Tourenpreise auf einen Ausflug ins Riff verzichtet haben. Aber hey, man fliegt 16.000km, gibt Geld für so viel unnötiges Zeugs aus und fliegt dann wieder nach Deutschland, ohne das Great Barrier Reef mit seiner spektakulären Inselwelt und der wahnsinns Unterwasserwlt gesehen zu haben.
JUST DO IT
Freddi