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Seit kurzem gibt es ein paar essentielle Änderungen bezüglich der Einwanderungsbestimmungen für Down Under. Obwohl Australien stets auf der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften ist und sich die Wirtschaft im Vergleich zu anderen Ländern nach wie vor im Aufschwung befindet, entschied sich die Regierung dazu, die Auflagen zur Einwanderung nach Australien erheblich zu erschweren. Während früher lediglich angemessene Englischkenntnisse, ein gefragter Job mit entsprechender Ausbildung („job in demand“) sowie ein niedriges Lebensalter reichten, um die magische 120 Punkte Marke zu knacken (siehe: Punktetest) und gute Chancen zur Einwanderung zu haben, so sieht das heute doch etwas anders aus.
Wer über 30 Jahre alt ist, nicht den richtigen Job mit entsprechender Ausbildung vorzuweisen hat, kein annähernd fehlerfreies Englisch spricht und schreibt sowie nicht schon mindestens ein Jahr Arbeitserfahrung im entsprechenden Berufsfeld vorweisen kann, für den stehen die Karten eher schlecht. Die australische Regierung entschied sich nicht nur dazu, strengere Auflagen für Einwanderer zu schaffen sondern obendrein noch die sogenannte MODL-Liste (Migration Occupations in Demand List), wodurch man 20 extra Punkte für besonders gefragte Jobs bekommen konnte, gänzlich zu streichen sowie die SOL-Liste (Skilled Occupation List) erheblich zu kürzen.
Allerdings ist zu vermerken, dass es nach wie vor zusätzliche Extrapunkte gibt, wenn man mindestens 2 Jahre in Down Under studiert hat, hier seine Ausbildung abschloss oder schon ein Jahr im entsprechenden Job in Australien arbeiten konnte. Aber auch das erforderliche Jahres-Mindesteinkommen ist seit dem 1. Juli von 45.220 auf 47.480 A$ gestiegen (in der IT-Branche liegt es sogar noch deutlich höher). Im Klartext bedeutet das, dass man kein Arbeitsvisum ausgestellt bekommt, wenn man diese Einkommensschwelle („Income Threshold“) nicht übersteigt. Professor Lesleyanne Hawthorne, Migrationsforscherin der University of Melbourne, betonte, dass sich die australische Einwanderungspolitik stets verbessert habe. Migranten sollen dadurch deutlich schneller einen Job erhalten und nicht mehr so lange auf ihre Visumsanerkennenung warten müssen.
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