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Crocodile Dundee: Paul Hogan prägte das Image des 5. Kontinents

Crocodile Dundee - Paul Hogan

Crocodile Dundee – Paul Hogan

Als Crocodile Dundee prägte Paul Hogan wie kein Anderer das Image Australiens. Bis heute assoziieren viele Menschen den typischen Aussie mit Crocodile Dundee beziehungsweise mit Paul Hogan. Doch bis der Schauspieler und Comedian in den legendären Crocodile Dundee Filmen die Rolle seines Lebens spielte, hatte er bereits einen langen abenteuerlichen Weg zurück gelegt. Geboren wurde Paul Hogan am 8. Oktober 1939 in Lightning Ridge, im australischen Bundesstaat New South Wales. Aufgewachsen in Sydney, beendete er seine Schullaufbahn schon im Alter von 15 Jahren. In der folgenden Zeit schlug er sich mit zahlreichen Jobs und Gelegenheitsarbeiten durchs Leben, unter anderem als Fahrer, Boxer und Anstreicher auf der Sydney Harbour Bridge.

TV- & Filmkarriere

ideepbSeine wahre Bestimmung, die Schauspielerei, fand Paul Hogan Anfang der 1970er Jahre. 1971 wurde er durch die TV-Serie „A Current Affair“ bekannt. Aus dieser Sendung entwickelte er ein eigenes Konzept und setzte es im Rahmen seiner Comedy Serie „The Paul Hogan Show“ um. Daneben stand der Schauspieler auch für zahlreiche Werbespots, unter anderem für Fosters, Subaru sowie den australischen Tourismusverband vor der Kamera. Zu weltweitem Ruhm brachte es der Comedian mit dem Film „Crocodile Dundee – Ein Krokodil zum Küssen“ aus dem Jahr 1986. Der bis dahin erfolgreichste Film Australiens zog zwei Fortsetzungen (1988 und 2001) nach sich.

Erfolg & Steuerstreit

Die Crocodile Dundee Filme waren für Paul Hogan nicht nur ein großer finanzieller Erfolg, sie brachten ihm auch privates Glück. Er heiratete 1990 seine Filmpartnerin Linda Kozlowski, mit der er einen gemeinsamen Sohn hat. Die Familie lebt seit 2006 im US-Staat Kalifornien. Die Crocodile Dundee Filme und Paul Hogans Werbespots bescherten Australien einen riesigen Tourismusboom. Ihm wurden deshalb die Auszeichnungen „Australian of the Year“ (1985) und „Member of the Order of Australia“ (1986) verliehen. Seine Gewinne aus den Filmen ließen den Schauspieler jedoch ins Visier der australischen Steuerbehörden rücken. Sie warfen ihm vor, Millionenbeträge unversteuert ins Ausland geschafft zu haben. Der Steuerstreit zog sich über mehr als fünf Jahre hin. Im November 2010 ließen die Behörden die Untersuchung fallen. Paul Hogan kündigte im Januar 2011 an, den australischen Staat wegen Rufschädigung und Einkommensverlusten auf Schadenersatz verklagen zu wollen.

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