
Es gibt unzählige Backpacker-Hostels in Australien, die sich oftmals in Preis, Komfort und Atmosphäre stark unterscheiden. Sicherlich ist es nicht verwerflich zu behaupten, dass Australien das Mekka der Rucksacktouristen ist. Für wirklich jeden Geschmack wird etwas geboten. Ob die typischen Party-Backpacker in den Metropolen oder ein eher ruhiges und gemütliches Kleinstadt-Hostel, man kann stets genau das finden, was den eigenen Bedürfnissen entspricht.
Alle australischen Backpacker-Hostels sind sehr gut ausgestattet. Jedes Backpacker-Inventar beinhaltet standardmäßig eine Gemeinschaftsküche (inklusive Töpfe, Pfannen etc.) mit Kühlschränken (manchmal kann es hier etwas knapp mit dem Platzangebot werden), Duschen und Toiletten. Die Party-Backpacker führen meist sogar eine eigene Bar, an der alkoholische Getränke verkauft werden. Des Weiteren gibt es oftmals eine Art Party-Animateur (meist Ortsansässige), die diverse Spiele veranstalten und die ausgehwillige Rucksacktouristen in die Party-Szene einweihen.
Aber auch Waschmaschinen, Bettwäsche, Schließfächer (Denkt an ein kleines Vorhängeschloss!), Internet und manchmal sogar ein Swimming-Pool gehören schon bei vielen Hostels zur Ausstattung dazu. Geschlafen wird dann je nach Interesse und Budget in Dorms (4- bis 20-Bettzimmer, die mit steigender Bettanzahl natürlich immer günstiger werden), in Doppelbett-Zimmern oder in Einzelzimmern. Hierbei variieren die Preise recht stark. Je nach Bettanzahl pro Zimmer, Hostel-Beliebtheitsgrad, Saison, Angebot und Backpacker-Ausstattung ist mit Preisen zwischen A$20-30 (Mehrbettzimmer) und A$50-80 (Doppelzimmer) zu rechnen.
Im Vergleich zu einem Backpacker-Hostel benötigt man für eine Übernachtung in einer Jugendherberge einen internationalen Jugendherbergsausweis. Wer keinen besitzt, der erhält bei seiner ersten Übernachtung die sogenannte „International Guest Card“. Die australischen Jugendherbergen („Youth Hostels Australia“ – YHA) stellen meist Einzel-, Doppel-, Mehrfach- und Familienzimmer zur Verfügung und auch ihr Ruf ist anders, als der von privat geführten Party-Hostels. Was allerdings der bedeutende Unterschied zwischen einem Backpacker-Hostel und einem Guesthouse sein soll, ist nicht immer eindeutig zu erkennen.
Tipps:
Fazit:
Wer gerne in Gesellschaft ist, schnell Anschluss sucht, wenig Komfort benötigt, gegen Schnarchen resistent ist, flexibel sein möchte und nicht viel für eine Unterkunft ausgeben kann, der ist in den australischen Backpacker-Hostels und Jugendherbergen bestens aufgehoben. Für Arbeiter und Studenten stellen sie in der Regel nur solange eine Übergangslösung dar, bis sich etwas anderes gefunden hat.
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