
Australien ist zweifelsohne das Mekka aller Backpacker. Jedes Jahr kommen ca. 6 Millionen reisewütige und abenteuerlustige Touristen nach Down Under, um etwas Unvergessliches zu erleben. Die Gründe mögen variieren, wie beispielsweise Abenteuerlust, Selbstfindung, Zeitüberbrückung zwischen Abi, Zivildienst und Studium etc., aber eines ist klar: so gut wie niemand hat es jemals bereut, als Backpacker durch Australien gereist zu sein.
Unzählige Backpacker aus aller Welt kommen mit ihrem meist voll bepackten Rucksack nach Australien, um hier eine unvergessliche Zeit zu verbringen. Alleine 60% aller Backpacker stammen aus Europa, ein Großteil davon aus Deutschland und Frankreich. Die meisten Reisenden, die man in Down Under antrifft, sind Neuseeländer, Engländer, Iren, Deutsche, Japaner, Koreaner, Kanadier, US-Amerikaner, Franzosen, Israelis, Österreicher und Schweizer. Alleine 60.000 deutsche Backpacker kommen Jahr für Jahr nach Australien und machen somit stolze 10% aller Rucksackreisenden aus. Durch die Backpacker-Szene macht Australien jährlich um die 4 Milliarden AUD Umsatz.
Sehr interessant ist auch der Fakt, dass fast so viele Frauen wie Männer mit dem ihrem Rucksack unterwegs sind. Dies spricht ganz deutlich dafür, dass Australien ein sehr sicheres Land zum Backpacken ist, indem sich auch Frauen bedenkenlos austoben können. Circa 90 Prozent aller Backpacker in Australien sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Fast die Hälfte davon reist alleine und ist deshalb auch sehr kontaktfreudig. Dadurch entstehen tolle Freundschaften und zu zweit ist ein Sonnenuntergang einfach doppelt so schön.
Nachdem bisher ausschließlich von Australien und seiner Backpacker-Szene geschwärmt wurde, ist es nun an der Zeit, auch etwas über die Kehrseite der Medaille zu berichten. Es gibt zwei Arten von Backpackern: 1. diejenigen, die wahres Interesse an Land, Leute und Kultur haben und das Reisen über alles lieben sowie jegliches Leben schätzen. 2. die Party-Touristen, denen es nur ums Feiern geht, die Bierflaschen am Strand liegen lassen und mächtig stolz darauf sind, Backpacker zu sein. Unter dieser Touristengattung scheint es offensichtlich mehr als nur angesagt zu sein, von gefährlichen Kämpfen mit Krokodilen, Koalabären, Kuscheltieren und anderen bösartigen Lebensmanifestationen zu berichten.
Vor diesem Backpacker-Typus sollte man sich in Acht nehmen, da sie die gefährlichste Spezies ist, der man in Australien begegnen kann. Man hört eigentlich nie etwas darüber, dass jemand von einer Schlange, Spinne oder einem Krokodil gebissen wurde, allerdings bekommt man täglich mit, wie Handys, MP3-Player, Essen, Geld etc. auf mysteriöse Weise verschwinden. Die ach so „coolen“ Party-Backpacker reißen permanent Sprüche, beklauen selbst ihren Bettnachbarn und schrecken nicht ein mal davor zurück, Schlafenden ins Zelt zu pinkeln (kein Witz!!!). Aber wenn man besoffen ist, kann das ja wirklich amüsant sein, jedenfalls für den gemeinen Party-Backpacker. Aus genau diesem Grund sollte man auch niemals Wertsachen im Zelt oder Hostel-Zimmer unbeaufsichtigt liegen lassen, da die Chance doch sehr hoch ist, dass sie am Ende nicht mahr da sind. Dennoch gibt es mehr als genug tolle Backpacker, mit denen man seine Zeit verbringen kann und mit denen es wirklich viel Spaß macht, eine Backpacker-Tour durch Australien zu unternehmen.
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Australien ist mein Favorit, wenn es um Backpacker-Reisen geht. Einfach dafür prädestiniert. Gibt zig Möglichkeiten zum Arbeiten und lauter nette Leute.