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Ayers Rock: Uluru, das Wahrzeichen des 5. Kontinents

Der Ayers Rock, in der Sprache der Aborigines Uluru genannt, ist zweifelsohne der bekannteste Berg Australiens und zudem das Wahrzeichen des 5. Kontinents. Kaum ein Down Under-Tourist lässt sich den spektakulären Sonnenuntergang und das damit einhergehende Farbspiel des aus Akrose-Sandstein bestehenden Fels entgehen, obwohl die Lage des sich im abgelegenen Central Australia (Northern Territory) befindenden Ayers Rock kaum isolierter sein könnte. Ausgangspunkt für die Tour zum Uluru ist meist das Luftlinie ungefähr 340km südwestlich liegende Alice Springs.

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Wissenswertes über den Ayers Rock / Uluru

Der jährlich von über einer halben Millionen Touristen besuchte Ayers Rock liegt im Uluru-Kata Tjuta National Park, welcher zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Der Berg umfasst eine Länge von 3km, eine Breite von teilweise 2km und eine Höhe von 348m (867m über dem Meeresspiegel). Das vor 900 Millionen Jahren entstandene Amadeus-Becken sowie die darin stattfindende Ablagerung von Gesteinsschichten war die Grundlage der Entstehung des schätzungsweise 550 Millionen Jahre alten Ayers Rock. Aufgrund der Tatsache, dass der fälschlicher Weise oftmals als Monolith bezeichnete Uluru das Sonnenlicht je nach Sonnenstand verschiedenartig reflektiert, erscheint der Arkose Sandstein in verschiedenen Rottönen.

Für die hier schon seit über 10.000 Jahren lebenden Anangu Aborigines war Uluru stets heilig, da er laut ihres Glaubens in enger Verbindung mit der Traumzeit steht. Einige der Legenden diesbezüglich wurden in Form von Jahrtausende alten Felsmalereien festgehalten. Nachdem man 1920 ein Reservat für die ansässigen Aborigines errichtete, wurde das Land am 26.10.1985 wieder den Anangu übergegeben. Hierbei gab es jedoch eine Einschränkung: Der gesamte Nationalpark muss für die nächsten 99 Jahre an Parks Australia verpachtet werden!

Der Name Ayers Rock stammt übrigens von dem englisch-australischen Forscher William Gosse, der den Fels 1873 entdeckte und ihn nach Henry Ayers, dem damaligen Premierminister Australiens, benannte. Der Tourismus in dieser Region begann in den 30er und 40er Jahren. Die ersten Straßen wurden schließlich 1948 und das erste Motel 1959 erbaut.

 

Unternehmungen & Sehenswürdigkeiten

Die wohl beliebtesten Beschäftigungen am Ayers Rock sind Wandern und Fotografieren. Kaum jemand, der den weiten Weg zum Uluru bestritten hat, möchte auf sein Bild vom Wahrzeichen Australiens beim Sonnenuntergang verzichten. Genau aus diesem Grunde erinnert der Lookout zwischen Yulara und dem Ayers Rock auch an ein Massenspektakel, welches täglich unzählige Menschen anzieht, die vor oder sogar auf ihrem Auto das spektakuläre Farbspiel betrachten. Es gibt einige empfehlenswerte Wanderungen um den Ayers Rock, die entweder auf eigene Faust oder mit einem Ranger erkundet werden können. Auf dem Weg sind Informationstafeln angebracht, die einen tieferen Einblick in den Uluru vermitteln. Während den Wanderungen kann man Felsmalereien der Ureinwohner, Höhlen sowie eine einzigartige Fauna & Flora bewundern. Die verschiedenen Wege beginnen jeweils am Mala- oder Kunija-Parkplatz.

Der 4km lange Liru Walk (Rollstuhlzugang) startet allerdings am Cultural Centre und führt bis zum 1,6km langen Uluru Climb beziehungsweise zum Beginn des Mala Walk und Base Walk. Der 10,6km lange Uluru Base Walk führt um den gesamten Berg herum. Hierbei passiert man verschiedene Höhlen und Felsmalereien. Über den lediglich ein Kilometer langen Kuniya Walk (Rollstuhlzugang) gelangt man zu einem permanenten Wasserloch am Ayers Rock. Wer den 2km langen Mala Walk (Rollstuhlzugang) geht, der kann jeden Morgen um 10 Uhr (Oktober bis April: 8 Uhr) an einer geführten Tour teilnehmen und Wichtiges über den Uluru sowie die Kultur & Traditionen der Anangu erfahren. Als letztes wäre noch der 4km lange Lungkata Walk zu erwähnen, der vom Mala- Parkplatz bis zum Beginn des Kunija-Walk verläuft. Auch wenn man am Mala-Parkplatz sowie bei Kunjia Piti die Wasservorräte auffüllen kann, empfiehlt es sich, bei den Wanderngen reichlich Wasser mitzuführen.

Aber nicht nur Wanderungen sind beliebte Unternehmungen am Ayers Rock, auch von Anangu Guides geführte Touren, Scenic Flights, Motorradtouren oder Kameltouren werden den Touristen vor Ort angeboten und charakterisieren das Geschehen um den bekanntesten Fels des 5. Kontinents. Außerdem sind Tagesausflüge vom Uluru zu den cica 36km entfernten Olgas (Kata Tjuta) sehr beliebt, da die kuppelförmige Berggruppe aufgrund ihres markantes Erscheinungsbildes sowie ihre tollen Wanderwege ebenfalls eine begehrte Touristenattraktion sind.

Übrigens: Aufgrund der Tatsache, dass der Uluru ein heiliger Ort ist, sehen die Anangu dessen Besteigung gar nicht gerne. Dieser Fakt wird sogar deutlich auf einem Schild vor dem Ayers Rock sowie auf der Touristenbroschüre vermerkt. Beide tragen die Aufschrift: „Don't climb Uluru“. Oftmals geschehen hierbei sogar folgenschwere Unfälle, wo Menschen entweder schwerverletzt mit dem Helikopter abtransportiert werden müssen oder sogar tödlich verunglücken. Wer also den Glauben der Anangu respektieren und zugleich kein gesundheitliches Risiko eingehen möchte, der sollte sich lieber den tollen Wanderwegen um den Ayers Rock herum widmen. Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass das Mitnehmen von Pflanzen, Gestein oder Sand strikt verboten ist und zu Strafen von bis zu 5.000AUD führen kann. Ferner sind das Fotografieren von ausgeschilderten heiligen Stätten sowie das Betreten der abgezäunten Bereiche, die nur für die Anangu zugänglich sind, strikt verboten und kann ebenfalls mit Bußgeldern geahndet werden.

 

Highlights & Empfehlungen der Redaktion

  • Spektakulären Sonnenuntergang am Ayers Rock genießen
  • Unternehmung des Uluru Base Walk um den Fels herum
  • Geführte Tour mit einem Anangu Guide
  • Besuch des Visitor Information Centre
  • Tagesausflug zu der markanten Berggruppe Olgas (Kata-Tjuta)
  • Besuch des Ortes Yulara
 

Beliebte Touren & Aktivitäten

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Hilfreiche Informationen

 

An- & Weiterreise

Wer den Uluru besichtigen möchte, der kommt nicht daran vorbei von Alice Springs 462km oder von Coober Pedy 753km auf asphaltierter Straße zurückzulegen. Hiervon müssen mindestens 264km doppelt gefahren werden, da sich der Ayers Rock östlich vom Stuart Highway befindet und der zu befahrene Lasseter Highway bei den Olgas, also weitere 36km Richtung Osten, endet. Die einzige Option dem zu entgehen, wäre das Bestreiten der hier beginnenden Great Central Road (Outback Way). Um in das von Yulara 1120km entfernte Laverton (Western Australia) zu gelangen, ist jedoch eine entsprechende Vorbereitung absolut erforderlich. Des Weiteren ist es möglich, mit dem Busunternehmen Greyhound nach Yulara zu reisen und von dort aus dann einen Shuttlebus zum Ayers Rock zu nehmen. Wer sich diese lange Reise ersparen möchte, kann von Alice Springs, Perth, Cairns, Sydney oder Melbourne mit dem Flugzeug zum Ayers Rock Connellan Airport fliegen, der sich 26km vom Uluru und 8km nördlich von Yulara befindet.

 

Touristeninformation

Das Visitor Information Centre befindet sich in Yulara. Aber auch das einen Kilometer vor dem Ayers Rock liegende Uluru-Kata Tjuta Cultural Centre ist äußerst interessant, da man hier einige Informationen & Broschüren über Wanderwege, verschiedene Unternehmungen, die Geschichte des Parks sowie über die Bräuche & Religion der Anangu erhält.

 

Weitere Infos

Am Eingang des Nationalparks wird eine Eintrittsgebühr von stolzen 25AUD erhoben, die den Besucher dazu berechtigt, 3 Tage im Park zu verweilen. Auf dem Lasseter Highway (Erldunda, Mount Ebenezer, Curtain Springs, Yulara) kann man seinen Tank auffüllen sowie ein paar Snacks und kalte Getränke erwerben. Restaurants, Internet, einen recht gut sortierten Supermarkt sowie Unterkünfte (einschließlich Campingplatz und Hostel) gibt es Yulara. Kostenlos Campen kann man lediglich an der circa 100km entfernten Curtin Springs Station.

 

Bildergalerie: Tolle Eindrücke aller Highlights

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News

Erstmalig wurden Luftaufnahmen des Ayers Rock offiziell genehmigt. Das Projekt ist sehr gelungen - die Bilder sehen wirklich atemberaubend schön aus. Doch sehen Sie selbst:

 

Weitere visuelle Eindrücke


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