
Das Reisen nach beziehungsweise durch Australien mit Kindern sollte keine großen Probleme mit sich bringen, da man auf dem 5. Kontinent alles dafür tut, bestmöglich auf die Bedürfnisse von Familien einzugehen. Egal ob Säugling oder Teenager, in Down Under kann man mit Kindern genauso gut reisen wie in Deutschland, der Schweiz oder in Österreich. Sowohl kinderfreundliche Einrichtungen (Spielplätze, Spielecken in Einkaufszentren etc.) als auch die generell positive Einstellung der Australier Kindern gegenüber gestaltet das Vorhaben “Australien mit Kindern” sehr angenehm. Stillen und Wickeln sind in der Öffentlichkeit meist kein Problem, auch wenn es nicht zwingend nötig ist, da in der Regel genügend Wickel- und Stillräume an öffentlichen Orten zur Verfügung gestellt werden.
Wer in Australien mit Kindern unterwegs ist, der erhält natürlich hier einige willkommene Rabatte. Sei es für Touren, Unterkünfte, Museen, Freizeitparks oder bei Flügen, es ist nicht ungewöhnlich, einen Preisnachlass von bis zu 50% zu erhalten oder sogar komplett kostenfrei davon zu kommen. Auch die Unterkünfte in Australien sind meist sehr kinderfreundlich ausgestattet. So ist es keine Seltenheit, dass Hotels, Motels oder Campingplätze interessante Spielplätze oder hübsche Pools besitzen, die von den Kids sehr gerne in Anspruch genommen werden. Selbstverständlich sollte es in guten Unterkünften auch kein ausgefallener Wunsch sein, Badewannen für Babys oder Kinderbetten zu erhalten. Ausschließlich die auf dem 5. Koninent recht beliebten B&Bs (Bed&Breakfast) machen manchmal darauf aufmerksam, dass sie keinen Familienurlaub ermöglichen.
Bezüglich der Fahrzeugwahl stellt sich beim Vorhaben “Australien mit Kindern” ja eigentlich nur die Frage, ob man eher ein PKW oder lieber ein Wohnmobil mieten möchte. Während ein gewöhnliches Auto in der Anschaffung zwar um einiges günstiger ist als ein Wohnmobil, so ist das rollende Haus auf Rädern für Kinder jedoch deutlich spannender. Zudem ermöglicht es große Flexibilität, da man genau dort bleiben kann, wo es einem gefällt und man stets alle wichtigen Sachen für das Kind parat hat (Essen, Spielzeug, Kleidung etc.). Unter Umständen erspart man sich sogar weitere Unterkunftskosten oder übernachtet auf den meist sehr gepflegten, kinderfreundlichen sowie gut ausgestatteten Caravan Parks, die im Vergleich zu einem Hotel deutlich günstiger sind. Tipp: man sollte beim Anmieten eines Wohnmobiles unbedingt auf die Raumaufteilung und die Sitzverteilung achten, da es hierbei oftmals große Unterschiede gibt. Gerade bei der Sitzverteilung ist es wichtig, dass die Vorder- & Hintersitze nicht zu weit auseinander liegen sowie in Fahrtrichtung zeigen, da Unterhaltungen sonst kaum möglich sind und gerne auch mal eine unerwünschte Übelkeit eintritt.
Da Kindersitze auch hierzulande verpflichtend sind, bieten fast alle renommierten Autoverleihe diese gegen einen oftmals recht hohen Aufpreis an. Aus diesem Grund ist es zweifelsohne eine Überlegung wert, sich vor Ort einen gebrauchten oder neuen Kindersitz zu kaufen. Entscheidet man sich aber doch zur Leihvariante, so sollte unbedingt bei der Buchung das Gewicht und die Größe des Kindes angegeben werden, so dass der passende Sitz auch tatsächlich vorhanden ist. Des Weiteren empfiehlt es sich, die Kindersitzmontage zusammen mit dem Vermieter vorzunehmen und sich ein paar Tipps diesbezüglich geben zu lassen.
Da die Strafen bei Verkehrssünden sehr hoch ausfallen, sollten unbedingt ein paar Dinge berücksichtigt werden!
Weiterführende Infos zum Thema “Fliegen mit Kind” erhält man HIER!
Ähnliche Beiträge:
Ich kann mir gut vorstellen, dass Australien ein super Reiseland für Familien mit Kindern ist. Ich war schon zwei Mal ohne Kinder dort und habe gut in Erinnerung, wie kinderfreundlich die Menschen dort sind. Ich war damals auf einem australischen Bauernhof (farm) und denke mir bis heute, dass ich das noch einmal mit meinen eigenen Kindern machen möchte: Kängaruhs füttern, Lasso werfen, Rinder treiben. Das war echt nett.